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Politik

Huml fordert Verbot von E-Zigaretten für Jugendliche

Montag, 12. Mai 2014

dpa

München – Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml hat ein Verbot des Verkaufs nikotinhaltiger E-Zigaretten und elektronischer Wasserpfeifen an Minderjährige gefordert. Die Staatsregierung setze sich dafür ein, die gegenwärtige Lücke im Jugendschutzgesetz zügig zu schließen, sagte die CSU-Politikerin am Sonntag.

„Denn der Verkauf von E-Shishas und E-Zigaretten an Minderjährige ist derzeit nicht verboten – auch dann nicht, wenn die Flüssigkeitsmischungen Nikotin enthalten.“ Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), hatte im vergangenen Monat gefordert, das Verbot des Verkaufs von Tabakwaren an Minder­jährige auf elektronische Nikotinprodukte auszudehnen.

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Die E-Zigarette – präventivmedizinische, pneumologische und suchtmedizinische Aspekte

Seit etwa 2008 werden E-Zigaretten frei verkauft, zunächst via Internet-Vertrieb, seit wenigen Jahren auch in Spezialgeschäften, die ausschließlich E-Zigaretten vertreiben. Dabei wird Nikotin nicht konventionell geraucht, sondern „gedampft“ (engl., „to vapour“).

E-Shishas gleichen weitgehend E-Zigaretten, enthalten aber meist aromatisierte Flüssigkeiten, die beim Rauchen verdampfen. Einige enthalten nach Angaben der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung auch Nikotin.

Jugendschützer und Suchtberater sind alarmiert wegen der wachsenden Verbreitung der elektronischen Wasserpfeifen. „Die Gefahr durch E-Shishas darf nicht unterschätzt werden. Diese harmlos wirkenden Mini-Wasserpfeifen können gesundheitsschädigende Stoffe enthalten“, warnte Huml. Zudem könnten sie ein getarnter Einstieg in die Nikotinsucht sein. © dpa/aerzteblatt.de

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