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Ärzteschaft

Kammer Rheinland-Pfalz fordert Verbesserungen für öffentlichen Gesundheitsdienst

Dienstag, 13. Mai 2014

Mainz – Eine bessere Bezahlung für Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst hat die Landesärztekammer Rheinland-Pfalz gefordert. Sie seien seit 2006 von der allgemeinen tariflichen Entwicklung der angestellten Ärzte abgekoppelt, deshalb habe der öffentliche Gesundheitsdienst für die Ärzte an Attraktivität verloren, hieß es aus der Kammer. Auch beamtete Ärzte seien schlechter gestellt.

„Ärztinnen und Ärzte im öffentlichen Gesundheitsdienst fühlen sich wegen dieser mangelnden Wertschätzung zunehmend als Ärztinnen und Ärzte zweiter Klasse behandelt“, heißt es in einer Resolution der Kammer-Vertreterversammlung. Die Delegierten betonen darin, dass im öffentlichen Gesundheitsdienst ärztliche Leistungen auf hohem Niveau erbracht würden, die denen in Praxis und Krankenhaus „in nichts nachstehen“.

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Deshalb sei eine angemessene Vergütung unabdingbar, die denen anderer angestellter Ärzte gleich sein müsse. Die Kammer warnte davor, dass es immer schwerer werde, Stellen im öffentlichen Gesundheitsdienst zu besetzen. Die flächendeckende Versorgung der Bevölkerung in diesem Bereich sei aber sehr wichtig.

Die Probleme des öffentlichen Gesundheitsdienstes sind als Tagesordnungspunkt drei auch ein Top-Thema des 117. Deutschen Ärztetages Ende Mai in Düsseldorf.

© hil/aerzteblatt.de

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