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Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Korruption bei Krankenhaus­einweisungen

Dienstag, 13. Mai 2014

Frankfurt/Erfurt – Die Erfurter Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Korruptionsverdachts im Zusammenhang mit Krankenhauseinweisungen. Einem Bericht der Frankfurter Neuen Presse vom Dienstag zufolge ist auch die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) in Frankfurt am Main betroffen.

Laut Staatsanwaltschaft wird gegen einen Mitarbeiter einer Unfallversicherung ermittelt. Der leitende Angestellte aus Erfurt soll mehreren Kliniken nach Arbeitsunfällen bevorzugt Patienten zugeteilt haben, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft heute sagte. Zuvor hatte der MDR Thüringen über den Fall berichtet.

Die Ermittlungen richteten sich zudem gegen drei Klinikmitarbeiter aus Niedersachsen und Hessen. Sie sollen den Erfurter Beschuldigten bestochen haben. Dabei soll ein Schaden von mindestens 200.000 Euro entstanden sein. Im April durchsuchten Ermittler 14 Objekte in fünf Bundesländern. Die Auswertung der sichergestellten Akten dauere noch an, sagte der Behördensprecher.

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Die BGU bestätigte, dass ermittelt wird. „Es betrifft einen ehemaligen leitenden Angestellten, von dem wir uns nach Bekanntwerden der Vorwürfe getrennt haben“, sagte eine Sprecherin. Zwar gelte die Unschuldsvermutung, aber das Vertrauensverhältnis sei gestört gewesen. © dpa/aerzteblatt.de

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