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Celesio-Übernahme durch McKesson wird teurer

Mittwoch, 14. Mai 2014

Stuttgart – Der Pharmahändler Celesio muss im Zuge der Übernahme durch den US-Konzern McKesson den restlichen Aktionären eine höhere Abfindung bieten als geplant. Das Celesio-Management habe sich mit McKesson auf eine voraussichtliche Barabfindung je Celesio-Aktie von 22,99 Euro verständigt, teilte das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart am Mittwoch mit. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) habe diesen Wert ermittelt. Zuvor hatte die Prüfungsgesellschaft KPMG eine Ausgleichszahlung in Höhe von 22,42 Euro je Aktie errechnet.

Zudem sichert Celesio den Aktionären eine jährliche Garantiedividende in Höhe von 83 Cent je Aktie zu. Celesio und McKesson sind dabei, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abzuschließen. Dem müssen die Aktionäre auf der Haupt­ver­samm­lung am 15. Juli noch zustimmen.

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Der US-Konkurrent hatte im ersten Quartal im zweiten Anlauf die Mehrheit an dem Stuttgarter Pharmahändler übernommen. Zusammen sollen beide Firmen mit rund 81 500 Mitarbeitern weltweit und einem Jahresumsatz von mehr als 150 Milliarden US-Dollar (111 Mrd Euro) einen der größten Pharmahändler bilden. © dpa/aerzteblatt.de

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