Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Sachsen will mehr Vollzeitjobs in der Pflege

Mittwoch, 14. Mai 2014

Dresden – Sachsen will den Anteil der Vollzeitjobs in der Altenpflege deutlich erhöhen und im Gegenzug befristete Stellen und Leiharbeit eindämmen. Nach Ansicht von Sozialministerin Christine Clauß (CDU) kann es sich der Freistaat auf Dauer nicht leisten, Potenzial brach liegen zu lassen.

Heute unterzeichnet die Ministerin mit Vertretern von Pflegekassen, Pflegediensten und des kommunalen Sozialverbandes ein Positionspapier. Es trägt den Titel „Pro Pflege Sachsen“ und fasst wichtige Anliegen und Forderungen zusammen. Details sollen am Mittag vorgestellt werden. Dann hat Clauß zu einem Termin in die Staatskanzlei eingeladen.

Grundsätzlich geht es Clauß darum, die gut ausgebildeten Altenpfleger im Freistaat zu halten. Nach Angaben des Sozialministeriums hat Sachsen bezogen auf die Bevöl­kerungszahl bundesweit die höchste Ausbildungsquote in diesem Bereich. Derzeit befinden sich gut 4.800 junge Menschen in einer Ausbildung oder Umschulung zum Pfleger.

Allerdings ist ein Drittel der verfügbaren Ausbildungsplätze noch unbesetzt. Clauß will daher eine höhere Wertschätzung für diese Berufsgruppe erreichen - eine Wert­schätzung, die sich nach Ansicht der Ministerin auch im Portemonnaie wiederfinden muss. © dpa/aerzteblatt.de

Anzeige
Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

16.10.17
Neue bundesweite Pflegeberatung unter der Telefonnummer 115
Berlin – Unter der Telefonnummer „115“ erhalten Pflegebedürftige und Angehörige ab sofort eine Beratung zum Thema Pflegebedürftigkeit. Zwischen 8 unds 18 Uhr informieren Mitarbeiter über Pflegegeld,......
12.10.17
Die Altenpflege muss cool werden
Rostock – Die Altenpflege braucht nach Ansicht des Bundesverbands Ambulanter Dienste dringend ein besseres Image. „Die Altenpflege muss cool werden“, sagte Verbandssprecher Hubert Röser am Rande des......
05.10.17
Mehr Ärzte, weniger Pflegekräfte
Berlin – Die Zahl der Krankenhausärzte ist in den vergangenen 25 Jahren um 66 Prozent auf rund 158.100 gestiegen. Bei den Pflegekräften gab es in diesem Zeitraum bis 2016 hingegen eine leichte Abnahme......
29.09.17
Bundes­pflege­kammer auf den Weg gebracht
Berlin – Mit einer Gründungskonferenz hat sich gestern die Bundes­pflege­kammer in Berlin konstituiert. „Neben der notwendigen klaren Positionierung in den einzelnen Bundesländern müssen auch zwingend......
22.09.17
Pflege auch Thema der „Schlussrunde“
Berlin – Im letzten „Schlagabtausch“ vor der Bundestagswahl kam gestern in ARD und ZDF erneut eine Debatte um den Pflegenotstand auf. Wiederholt wurden Forderungen nach einer besseren Bezahlung von......
21.09.17
„Wir sind hin- und hergerissen zwischen Patientenversorgung und Krankenhaus­interessen“
Frankfurt am Main – Andreas Hildebrandt arbeitet seit zehn Jahren als Krankenpfleger in der Notaufnahme eines Krankenhauses in Frankfurt am Main. Im Gespräch mit dem Deutschen Ärzteblatt erzählt er,......
21.09.17
Pflegerat kritisiert „Schnellschüsse“ der SPD zur Pflegepolitik
Saarbrücken – Der Deutsche Pflegerat hat den Umgang der SPD mit dem Thema Pflege im Wahlkampf kritisiert. „Die pflegerische Versorgung ist hochkomplex und deshalb für Schnellschüsse ungeeignet“, sagte......

Fachgebiet

Anzeige

Themen suchen

A
Ä
B
C
D
E
F
G
H
I
K
L
M
N
O
Ö
P
Q
R
S
T
U
Ü
V
W
Y
Z
Suchen

Weitere...

Login

Loggen Sie sich auf Mein DÄ ein

E-Mail

Passwort

newsletter.aerzteblatt.de

Newsletter

Informieren Sie sich täglich (montags bis freitags) per E-Mail über das aktuelle Geschehen aus der Gesundheitspolitik und der Medizin. Bestellen Sie den kostenfreien Newsletter des Deutschen Ärzteblattes

Immer auf dem Laufenden sein, ohne Informationen hinterher zu rennen: Der tagesaktuelle Newsletter

Aktuelle Kommentare

Archiv

RSS

RSS

Die aktuellsten Meldungen als RSS-Feed. Mit einer geeigneten Software können Sie den Feed abonnieren.

Anzeige