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Politik

Kartellwächter gegen Fusion der Esslinger Krankenhäuser

Donnerstag, 15. Mai 2014

Esslingen/Bonn – Das Bundeskartellamt hat die geplante Fusion des Klinikums und der Kreiskliniken in Esslingen verboten. „Durch den Zusammenschluss der beiden führenden und engsten Wettbewerber entstünde ein marktbeherrschender Krankenhausträger in der Region”, sagte Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, am Donnerstag in Bonn.

Es sei wichtig, „Auswahlalternativen für die Patienten und damit den Qualitätswettbewerb zwischen den Krankenhäusern zu erhalten”. Das Klinikum Esslingen ist mit 625 Betten das größte im Kreis. Die Kreiskliniken Esslingen betreiben drei Krankenhäuser mit insgesamt 1.174 Betten. © dpa/aerzteblatt.de

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Avatar #653799
ignoranti
am Freitag, 16. Mai 2014, 16:04

So ist es

Genau so ist es. Manus manum lavat.
Avatar #103988
drpfau
am Donnerstag, 15. Mai 2014, 20:32

Das Kartellamt: Freundschafstdienste für von Helios und Co?

Wer will, daß der gnadenlosen Ökonomisierung des Gesundheitssystems Einhalt geboten wird, wer (dies nur als ein Beispiel) verhindern will, daß die Stellenpläne der Schwestern auf Kosten einer humanen Pflege weiter zusammengestrichen werden (qualitätvolle Pflege und die so notwendige Zuwendung zum Patienten erscheinen in den Bilanzen nur als Kostenfaktor), muß für die Erhaltung der kommunalen Krankenhäuser sein. Und wenn diese sich zusammenschließen, um über Synergie-Effekte einigermaßen mit Giganten wie Helios mithalten zu können, sollte man doch froh sein! Und dann das! Sitzen im Kartellamt vielleicht "Experten", die mit den Klinik-Konzernen verbandelt sind?
LNS

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