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Ärzteschaft

Zentralinstitut startet Umfrage zur wirtschaftlichen Situation der Praxen

Donnerstag, 22. Mai 2014

Berlin – Im Juni startet die neue Runde der Umfrage zur wirtschaftlichen Situation in der vertragsärztlichen Versorgung. Darauf hat die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) hingewiesen. Das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (ZI) wird dazu mehrere tausend Praxen anschreiben und sie bitten, bis Ende September an der Umfrage unter dem Motto „ZiPP zählt!“ teilzunehmen. „ZiPP“ steht dabei für das „Praxis Panel“ des Zi.

Die Krankenkassen sind gesetzlich verpflichtet, die Entwicklung der Betriebs- und Investitionskosten bei der jährlichen Anpassung der Vergütungen für die nieder­gelassenen Ärzte zu berücksichtigen. Das ZiPP zeigt den Nachholbedarf beim Honorar auf und liefert den Kassenärztlichen Vereinigungen und der Kassenärztlichen Bundes­vereinigung (KBV) damit eine wichtige Datengrundlage für die Verhandlungen mit den Kassen.

Bei der aktuellen Erhebung erhebt das ZI Daten der Jahre 2010 bis 2013. Ein Steuerberater muss die Angaben der Praxen testieren. Diese erhalten dafür eine pauschale Aufwandsentschädigung von 200 Euro für Einzelpraxen und 350 Euro für Gemeinschaftspraxen. „Je größer der Rücklauf, desto aussagefähiger ist die Datengrundlage. Wer bereits teilgenommen hat, ist für das Panel besonders wichtig“, hieß es aus dem ZI.

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Alle ZiPP-Teilnehmer erhalten einen Jahresbericht und einen individuellen Praxisbericht mit Vergleichskennzahlen. Bei Rückfragen können die angeschriebenen Ärzte und Psychotherapeuten eine Telefon-Hotline unter der Nummer 030 4005-2444 nutzen. © hil/aerzteblatt.de

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