NewsAuslandAstra­Zeneca-Aktionäre wollen neue Gespräche mit Pfizer
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ausland

Astra­Zeneca-Aktionäre wollen neue Gespräche mit Pfizer

Freitag, 23. Mai 2014

London – Nach der geplatzten Übernahme durch den Viagra-Hersteller Pfizer wollen Großaktionäre des britischen Pharmakonzerns AstraZeneca ihren Vorstand möglichst schnell zurück an den Verhandlungstisch holen. Wie die Financial Times heute unter Berufung auf Insider berichtet, drängt mit dem Vermögensverwalter Blackrock auch der größte Einzelaktionär der Briten auf eine Wiederaufnahme der Gespräche zum frühesten Zeitpunkt im August.

Am Montag endet die Frist für das jüngste und vorerst letzte Pfizer-Angebot, das AstraZeneca erneut ausgeschlagen hatte. Danach darf der US-Konzern nach britischem Recht sechs Monate lang keine neue Offerte abgeben. Allerdings könnte AstraZeneca als Ziel der Übernahme von sich aus schon nach drei Monaten die Verhandlungen neu aufnehmen.

Anzeige

Pfizer hatte zuletzt 69,4 Milliarden Pfund (85,2 Milliarden Euro) oder 55 Pfund je Aktie geboten. Trotz eines bereits kräftigen Aufschlags auf den vorherigen Aktienpreis forderten die Briten 59 Pfund und lehnten ab. Das soll nicht allen Investoren gepasst haben, für einige wäre das Angebot eine gute Gelegenheit zum Ausstieg gewesen. Beide Pharmariesen stehen unter Druck, weil demnächst ihr Patentschutz für wichtige Medikamente abläuft. © dpa/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

22. Oktober 2019
Berlin – Eine Preisuntergrenze für Arzneimittel, die einem Festbetrag unterliegen, hat heute in Berlin der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Arzneimittelhersteller (BAH),
Pharmaverband kritisiert zunehmenden Preisdruck bei Arzneimitteln
21. Oktober 2019
Göttingen – Der Pharma- und Laborzulieferer Sartorius will seine Segmente Bioanalytik und Bioprozesstechnik mit einem Zukauf stärken. Das MDax-Unternehmen plane, ausgewählte Geschäfte von Danaher Life
Sartorius will Konzernteile von Danaher kaufen
21. Oktober 2019
Cleveland – Im bislang größten Rechtsstreit um die Opioidkrise in den USA haben die Kläger und mehrere Unternehmen heute eine gütliche Einigung erzielt. Dies teilte ein Richter in Cleveland im
Vergleich in US-Rechtsstreit um Opioidkrise erzielt
9. Oktober 2019
New York – Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson (J&J) ist zu einer Schadenersatzzahlung in Milliardenhöhe verurteilt worden. Ein Geschworenengericht im US-Bundesstaat Pennsylvania entschied
Johnson & Johnson zu Milliardenstrafe verurteilt
8. Oktober 2019
Darmstadt – Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck hat die 5,8 Milliarden Euro teure Übernahme des US-Halbleiterzulieferers Versum abgeschlossen. Nach der jüngsten Genehmigung durch die
Merck schließt Übernahme von Versum ab
4. Oktober 2019
New York – Ein Bündnis von US-Bundesstaaten geht rechtlich gegen millionenschwere Boni-Pläne des umstrittenen Schmerzmittel-Herstellers Purdue Pharma vor. Es gehe um Sondervergütungen in Höhe von 38
US-Bundesstaaten klagen gegen Millionen-Boni von Purdue Pharma
18. September 2019
Tempe/ Washington – Der deutsche Pharma- und Chemiekonzern Merck hat bei seiner angestrebten Übernahme des US-Halbleiterzulieferers Versum eine wichtige Hürde genommen. Der für Auslandsinvestitionen
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER