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Ärzteschaft

Förderprogramme in Bayern kommen gut an

Montag, 26. Mai 2014

München – Auf eine gute Resonanz stoßen die von den Krankenkassen und der Kassenärztlicher Vereinigung (KV) Bayerns aufgelegten Förderprogramme für Haus- und Fachärzte im Land. Sie gelten in unterversorgten Gebieten und in Regionen, in denen Unterversorgung droht. „Selbstverständlich sind Förderprogramme, wie das von den Krankenkassen und uns aufgelegte, kein Allheilmittel für den Mangel an Ärzten und Psychotherapeuten gerade in ländlichen Regionen.

Eine Praxis muss sich auch ohne Subventionen sowohl in der Stadt als auch auf dem Land wirtschaftlich betreiben lassen“, hieß es aus dem Vorstand der KV. Sie seien aber eine Möglichkeit, „in Gebieten, in denen es in Sachen Versorgung brenzlig werden könnte, ohne große Zeitverzögerung rasch Hilfe zu bieten“.

Seit Einführung der Förderprogramme im Januar dieses Jahres sind rund 30 Anträge bei der KV eingegangen. Viele davon hätten die entsprechenden Gremien bereits positiv beurteilt und entsprechende Finanzmittel dafür ausgezahlt. Die Förderprogramme werden aus einem Strukturfonds finanziert, für den KVB und Krankenkassen zu gleichen Teilen finanzielle Mittel zur Verfügung stellen.

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So konnten seit Anfang des Jahres fünf neue Niederlassungen von Hausärzten in Haßfurt und Viechtach sowie von Psychotherapeuten in Freyung-Grafenau finanziell unterstützt werden. Zudem konnten in sechs Fällen Zuschüsse an Hausärzte im Alter von über 63 Jahren gezahlt werden, die sich entschieden haben, ihren Praxisbetrieb in unterversorgten oder in von Unterversorgung bedrohten Gebieten fortzuführen.

Dies betraf die Mittelbereiche Bogen, Moosburg an der Isar und Vilsbiburg sowie den Planungsbereich Haßfurt. Insgesamt beläuft sich das bisher verwendete Fördervolumen laut der KV auf rund 400.000 Euro. © hil/aerzteblatt.de

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