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Techniker Krankenkasse erstattet Apothekern Arzneimittelberatung

Dienstag, 27. Mai 2014

Hamburg – Typ-2-Diabetiker, die bei der Techniker Krankenkasse (TK) versichert sind, können künftig in ihrer Apotheke zwei ausführliche Arzneimittelberatungen in Anspruch nehmen. Das sieht eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Kasse und dem Deutschen Apothekerverband (DAV) vor. Die Medikationsgespräche in Apotheken „sollen Diabetikern in Zukunft dabei helfen, ihre Arzneimitteltherapie besser zu verstehen und so bessere Therapieerfolge zu erzielen“, hieß es von der Krankenkasse.

Die TK bietet den infrage kommenden Typ-2-Diabetikern zwei Beratungstermine in ihrer Stammapotheke an. Dabei werden „auf Basis der Gesamtmedikation im ersten Gespräch mögliche Probleme bewertet und Maßnahmen ergriffen“, beschreibt die TK das Konzept der Vereinbarung.

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Das zweite Gespräch diene einer Auffrischung und Vertiefung. Teilnehmende Apotheker erhalten für die bei den beiden Beratungsterminen erbrachten Leistungen von der TK eine Vergütung – rund 30 Euro für das erste halbstündige Gespräch, für das zweite Gespräch in einer Länge von 15 Minuten rund 20 Euro.

Apotheker und TK haben eine spätere Ausweitung der Zusammenarbeit auf Indikationen wie Rheuma und koronare Herzkrankheit (KHK) ins Auge gefasst. „Unser Ziel ist es, die Therapietreue der Patienten zu erhöhen, denn sie ist ganz entscheidend für den Erfolg einer Behandlung. Dazu müssen wir Wissens- und Verständnislücken schließen und auch Ängste im Zusammenhang mit der Arzneimitteleinnahme überwinden“, sagte Thomas Ballast, stellvertretender Vorsitzender des TK-Vorstands. Die behandelnden Ärzte seien über das Disease-Management-Programm eingebunden.

Auch Fritz Becker, Vorsitzender des Deutschen Apothekerverbandes, begrüßte den Vertragsabschluss: „Mit der TK haben wir eine große Krankenkasse davon überzeugen können, dass die Apotheke vor Ort zentraler Ansprechpartner der Patienten bei Arzneimittelfragen ist“, sagte er. © hil/aerzteblatt.de

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