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DAAD: 2013 mehr als 6.000 Medizinstudierende und Wissenschaftler gefördert

Dienstag, 27. Mai 2014

Bonn – Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat im vergangenen Jahr 6.172 deutsche und ausländische Studierende und Wissenschaftler der Humanmedizin gefördert. Neben der Individualförderung übernahm der DAAD auch Projektförderung und EU-Mobilitätsförderung. In allen Fächergruppen hat der DAAD im Jahr 2013 rund 70.000 deutsche und 50.000 ausländische Studierende und Wissenschaftler unterstützt. Das entspricht einem Anstieg von sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr.

„Die Nachfrage nach unseren Programmen und die Zahl der Geförderten steigen kontinuierlich. Das belegt die herausragende Bedeutung des wissenschaftlichen Austauschs für Deutschland und die positive Wirkung des DAAD auf die internationale Hochschullandschaft“, sagt DAAD-Präsidentin Margret Wintermantel.

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Die Förderprogramme reichen vom Auslandssemester für junge Studierende bis zum Promotionsstudium, vom Praktikum bis zur Gastdozentur, vom Informationsbesuch bis zum Aufbau von Hochschulen im Ausland. Am häufigsten profitierte 2013 der Bereich der Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften: Dort förderte der DAAD 39.370 Studierende und Wissenschaftler. In den Ingenieurswissenschaften waren es 20.529.

Besonders erfolgreich ist das Austauschprogramm Erasmus, das Ende 2013 von den EU-Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament unter dem Titel „Erasmus +“ stark erweitert und mit einem größeren Budget ausgestattet wurde. Der DAAD nimmt hier die Aufgaben einer Nationalen Agentur wahr.

Im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung wird der DAAD explizit als „zentraler Impulsgeber für das Thema Mobilität an Hochschulen und Forschungseinrichtungen“ genannt und das Ziel definiert, dessen „Schlagkraft“ zukünftig noch zu erhöhen. Auch die beiden zentralen Mobilitätsziele des DAAD, eine Steigerung der ausländischen Studierenden auf 350.000 bis 2020 und eine Erhöhung der Mobilitätsquote der deutschen Studierenden auf 50 Prozent, sind im Koalitionsvertrag verankert. © hil/aerzteblatt.de

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