NewsÄrzteschaftÄrztlicher Bereitschaftsdienst in NRW ab Juli nur noch über die 116 117
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Ärztlicher Bereitschaftsdienst in NRW ab Juli nur noch über die 116 117

Montag, 2. Juni 2014

Dortmund/Düsseldorf – Ab Juli ist der ambulante ärztliche Bereitschaftsdienst in Nordrhein-Westfalen (NRW) nur noch über die kostenfreie Telefonnummer 116 117 zu erreichen. Die für Anrufer kostenpflichtige Rufnummer 0180 50 44 100 wird dann abgeschaltet. Darauf haben die Kassenärztlichen Vereinigungen (KV) Nordrhein und Westfalen-Lippe hingewiesen.

Schon jetzt erreichen rund 80 Prozent der Anrufer aus NRW außerhalb der Praxis­öffnungszeiten die Arztrufzentrale NRW in Duisburg über die 116 117. Die Mitarbeiter der Zentrale teilen Anrufern unter anderem mit, wo sich die nächstgelegene ambulante Notdienstpraxis befindet und wann sie geöffnet hat. Zudem geben sie Auskunft über regionale augen-, HNO- oder kinderärztliche Bereitschaftsdienste. Für Patienten, die nicht in der Lage sind, die Notdienstpraxen der KVen aufzusuchen, koordiniert die Arztrufzentrale Hausbesuche im Rahmen des ambulanten ärztlichen Bereitschafts­

Anzeige

2013 nahmen die Mitarbeiter in Duisburg insgesamt rund eine Million Anrufe entgegen, die meisten davon an Wochenenden und Feiertagen. An einem normalen Wochentag bearbeitet die Arztrufzentrale etwa 1.200 Anrufe, an Wochenenden sind es pro Tag etwa 7.000.

Die KVen weisen darauf hin, dass die 116 117 ist keine Notfallnummer ist. In lebens­bedrohliche Situationen ist über die 112 weiterhin der Rettungsdienst zu erreichen. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

4. Juni 2020
Hannover – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Niedersachsen setzt bei der Betreuung von Patienten im ärztlichen Bereitschaftsdienst auf Rettungssanitäter und andere Gesundheitsfachkräfte sowie auf
Telemedizin soll Ärzte im Bereitschaftsdienst entlasten
2. April 2020
Berlin – Unter der Rufnummer 116117 können Patienten seit gestern eine telefonische Ersteinschätzung erhalten, ob sie möglicherweise an COVID-19 erkrankt sind. Das softwaregestützte medizinische
Ersteinschätzung zu Infektion mit COVID-19 unter 116117 möglich
30. März 2020
Berlin – Die Berliner Universitätsklinik Charité hat Herzinfarkt- und Schlaganfallpatienten gemahnt, beim Auftreten von Symptomen den Notruf zu wählen oder ein Krankenhaus aufzusuchen. Seit Beginn der
Schlaganfall- und Herzpatienten zu Untersuchungen aufgerufen
18. März 2020
Essen – Auch die Medizinischen Dienste der Kran­ken­ver­siche­rung (MDK) bieten vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der sich abzeichnenden Engpässe in der gesundheitlichen und pflegerischen
Personalengpässe wegen COVID-19: Medizinische Dienste bieten Unterstützung an
26. Februar 2020
Berlin – Ziel einer Reform der Notfallversorgung müsse es sein, Patienten nach Dringlichkeit in die für sie angemessene Versorgungsebene zu steuern. Nur so könne verhindert werden, dass Patienten mit
Notfallreform: Patienten müssen nach Dringlichkeit gesteuert werden
17. Februar 2020
Berlin – Die neue Notdienstpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung Berlin (KVB) hat in Räumen der Rettungsstelle des Charité Campus Benjamin Franklin am vergangenen Wochenende bereits fast 60
Berliner Notdienstpraxis soll Rettungsstelle Arbeit abnehmen
14. Februar 2020
Frankfurt/Kassel – Patienten in Hessen sollen ab dem Sommer auch außerhalb der Sprechzeiten ärztlichen Rat per Video einholen können. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Hessen bereitet nach eigenen
LNS

Fachgebiet

Stellenangebote

    Anzeige

    Weitere...

    Aktuelle Kommentare

    Archiv

    NEWSLETTER