NewsPolitikGKV übernimmt Behandlungskosten für neues ADHS-Medikament
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

GKV übernimmt Behandlungskosten für neues ADHS-Medikament

Dienstag, 3. Juni 2014

Berlin – Seit Anfang Juni übernimmt die Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) die Kosten für das ADHS-Präparat Elvanse® (Wirkstoff: Lisdexamfetamindimesilat). Zuvor hatten der Hersteller und GKV-Spitzenverband vereinbart, dass die Verordnung nicht in einer höheren Belastung der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung resultiert, als die vom Gemeinsamen Bundes­aus­schuss festgelegte zweckmäßige Vergleichstherapie.

„Das vorliegende Ergebnis zeigt, dass eine Verständigung beider Seiten auf einen tragfähigen Kompromiss auch möglich ist, wenn ein Produkt vom Gemeinsamen Bundes­aus­schuss keinen Zusatznutzen zur zweckmäßigen Vergleichstherapie zugesprochen bekommen hat“, unterstrich GKV-Vizevorstand Johann-Magnus von Stackelberg.

Elvanse wird für die Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeits­defizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) eingesetzt, wenn das Ansprechen auf eine zuvor erhaltene Behandlung mit Methylphenidat als klinisch unzureichend angesehen wird. Das Präparat ist, wie die anderen Medikamente in dieser Indikation, im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzepts zugelassen. © hil/aerzteblatt.de

Themen:

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Nachrichten zum Thema

9. August 2018
Oxford – Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS), an der weltweit 5 % der Schulkinder und 2,5 % der Erwachsenen leiden, sollte bei Kindern zunächst mit Methylphenidat und bei
ADHS: Metanalyse gibt Methylphenidat bei Kindern und Amphetaminen bei Erwachsenen den Vorzug
18. Juli 2018
Los Angeles – Fördert die intensive Nutzung digitaler Medien durch Jugendliche die Entwicklung einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)? Eine Längsschnittstudie im amerikanischen
ADHS: Studie sieht Zusammenhang mit Nutzung digitaler Medien
26. Juni 2018
Pasadena/Oslo – Zwei aktuelle Studien führen den Beginn von Autismus und der Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) auf Komplikationen in der Schwangerschaft zurück. Laut einer
Schwangerschaft beeinflusst Autismus und ADHS
18. Juni 2018
Berlin – Im Jahr 2016 haben Ärzte bei knapp 260.000 Kindern und Jugendlichen eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) diagnostiziert. Das entsprach einer Diagnosehäufigkeit von 4,3
Kein weiterer Anstieg von ADHS
8. Januar 2018
Köln – Kinderärzte lehnen den Einsatz von Sandwesten bei Grundschülern ab. Der therapeutische Nutzen der Westen bei zappeligen und unkonzentrierten Schülern sei bisher nicht belegt, erklärte Josef
Kinderärzte lehnen Einsatz von Sandwesten für Grundschüler ab
18. Oktober 2017
Dresden – In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden nach Einschätzung der Barmer immer mehr Erwachsene wegen einer Aufmerksamkeitsdefizit- Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) behandelt. Zumindest
ADHS: Mehr Erwachsene bei der Barmer betroffen
10. Oktober 2017
Nottingham – Die jüngsten Kinder einer Jahrgangsstufe werden häufiger mit einer Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung (ADHS) diagnostiziert als ihre älteren Klassenkameraden. Dieser

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Anzeige

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER