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Politik

GKV übernimmt Behandlungskosten für neues ADHS-Medikament

Dienstag, 3. Juni 2014

Berlin – Seit Anfang Juni übernimmt die Gesetzliche Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) die Kosten für das ADHS-Präparat Elvanse® (Wirkstoff: Lisdexamfetamindimesilat). Zuvor hatten der Hersteller und GKV-Spitzenverband vereinbart, dass die Verordnung nicht in einer höheren Belastung der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung resultiert, als die vom Gemeinsamen Bundes­aus­schuss festgelegte zweckmäßige Vergleichstherapie.

„Das vorliegende Ergebnis zeigt, dass eine Verständigung beider Seiten auf einen tragfähigen Kompromiss auch möglich ist, wenn ein Produkt vom Gemeinsamen Bundes­aus­schuss keinen Zusatznutzen zur zweckmäßigen Vergleichstherapie zugesprochen bekommen hat“, unterstrich GKV-Vizevorstand Johann-Magnus von Stackelberg.

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Elvanse wird für die Therapie von Kindern und Jugendlichen mit Aufmerksamkeits­defizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) eingesetzt, wenn das Ansprechen auf eine zuvor erhaltene Behandlung mit Methylphenidat als klinisch unzureichend angesehen wird. Das Präparat ist, wie die anderen Medikamente in dieser Indikation, im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzepts zugelassen. © hil/aerzteblatt.de

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