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Ausland

Ärzte ohne Grenzen organisiert Hilfe für ukrainische Krisenregionen

Mittwoch, 4. Juni 2014

Checkpoint in Donezk dpa

Berlin/Donezk – Nach schweren Zusammenstößen in der Region Donezk in der Ostukraine hat Ärzte ohne Grenzen medizinisches Material wie Verbandszeug, Spritzen, Antibiotika und Krankenbahren an drei Krankenhäuser in der Region Donezk und an eine Klinik in Lugansk geliefert.

Als Teil der Notfallstrategie von Ärzte ohne Grenzen in der Ukraine hatte die Organisation vorgepackte medizinische Einsatz-Kits in Donezk und Lugansk stationiert, damit im Falle einer Eskalation der Gewalt Lieferungen schnell durchgeführt werden können. „Einige Krankenhäuser in Donezk sind nach der Behandlung eines großen Ansturms von Verwundeten mit Materialknappheit konfrontiert" erklärte Landeskoordinator Stéphane Prévost. Die bereitgestellten Hilfsmittel sollen bei der Überbrückung von Engpässen helfen.

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Darüber hinaus soll ein psychologisches Experten-Team den Bedarf an psychologischer Betreuung der Menschen in Kiew und Odessa erkunden, die in den letzten drei Monaten vertrieben wurden oder von der Gewalt betroffen waren. Ein entsprechendes Programm ist bereits seit März in Kraft. Seitdem wurden 450 psychologische Experten im Bereich psychologische Erste Hilfe, post-traumatische Belastungsstörung, Trauer, Angststörungen und Umgang mit Stress geschult. © hil/aerzteblatt.de

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