NewsPolitikKlinik-Verbund will niedergelassene Ärzte stärker in klinische Prozesse einbinden
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Politik

Klinik-Verbund will niedergelassene Ärzte stärker in klinische Prozesse einbinden

Mittwoch, 4. Juni 2014

Ludwigsburg – Die Regionale Kliniken Holding (RKH) will die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten durch ein gezieltes Einweiserkontaktmanagement professio­nalisieren. Ziel ist es, persönliche Bindungen auf- und bestehende Verbindungen auszubauen, Verbesserungsvorschläge zu entwickeln sowie kontinuierlich über das Leistungsangebot und neue Entwicklungen zu informieren.

Dazu sollen erfahrene Klinikmitarbeiter als Kontaktmanager die Praxen einer bestimmten Region regelmäßig besuchen und sich im persönlichen Gespräch mit dem Arzt aus­tauschen. Die im Verlaufe des Gesprächs dokumentierten Punkte will die RKH zur Qualitätsverbesserung in der gemeinsamen Patientenversorgung nutzen.

Überwindung der Sektorengrenze: Dauerbaustelle des Gesetzgebers

Ein Blick auf die Gesetzgebung und auf die Rechtsprechung in den vergangenen Jahren zeigt, wie schwierig es ist, Kooperationen zwischen Kliniken und Vertragsärzten zu fördern – ohne dass es zu verbotenen Vorteilsannahmen kommt.

Anzeige

„Nach den Patienten und ihren Angehörigen sind die niedergelassenen Ärzte die wichtigsten Partner der Kliniken“, heißt es aus dem baden-württembergischen Klinikverbund. Sie steuern die Patientenströme durch ihre Empfehlungen und gewährleisten in Abstimmung mit den stationären Einrichtungen die hochwertige Versorgung.

Umso wichtiger sei es, die niedergelassenen Ärzte stärker in klinische Prozesse einzubinden. In die Regionale Kliniken Holding haben im Jahr 2013 rund 3000 niedergelassene Ärzte eingewiesen.

© hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

8. August 2019
Berlin – Die Krankenhäuser in Deutschland müssen sich vermehrt auf alte Patienten einstellen. Das untermauern neue Daten aus der Regionalstatistik von Bund und Ländern zu den Diagnosen der
Krankenhäuser müssen sich auf mehr alte Patienten einstellen
16. Januar 2019
Greifswald/Schwerin – Ein Tagessatz von 3,70 Euro für Fernsehen, Internet und Telefon im Universitätsklinikum Greifswald empört die Fraktion Freie Wähler/BMV im Schweriner Landtag. „Abzocke am
Diskussion um Kosten für Multimediaangebot der Uniklinik Greifswald
19. September 2018
Potsdam – In Brandenburg sind 2017 etwas weniger Patienten in Krankenhäusern und Kliniken behandelt worden als im Vorjahr. Das zeigen jüngste Zahlen, die das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg heute
Weniger Patienten, mehr Personal in Brandenburger Krankenhäusern
28. August 2018
Bad Ems – Erstmals seit 2004 ist die Zahl der stationär in rheinland-pfälzischen Kliniken behandelten Patienten gesunken. 2017 wurden 951.846 vollstationär Behandelte gezählt, wie das Statistische
Weniger Patienten in Rheinland-Pfalz stationär behandelt
23. August 2018
Fürth – In Bayerns Krankenhäusern wurden im vergangenen Jahr 2,99 Millionen Patienten stationär behandelt. Das sind 0,2 Prozent oder 6.915 Menschen weniger als im Vorjahr, wie das Landesamt für
Patienten in Bayern bleiben durchschnittlich sieben Tage im Krankenhaus
2. August 2018
Frankfurt am Main – Im Hinblick auf fehlendes Personal in der Pflege spricht sich der Berliner Gesundheitsökonom Reinhard Busse dafür aus, weniger Patienten stationär zu behandeln. Sinnvoll sei, „die
Gesundheitsökonom: Weniger Patienten stationär behandeln
4. Juni 2018
Berlin – Bei der Gesundheitsversorgung in Pflegeheimen gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede. Problematisch sind teils zu viele wundgelegene Patienten, längere Verordnungen kritischer Medikamente
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER