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Politik

Klinik-Verbund will niedergelassene Ärzte stärker in klinische Prozesse einbinden

Mittwoch, 4. Juni 2014

Ludwigsburg – Die Regionale Kliniken Holding (RKH) will die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten durch ein gezieltes Einweiserkontaktmanagement professio­nalisieren. Ziel ist es, persönliche Bindungen auf- und bestehende Verbindungen auszubauen, Verbesserungsvorschläge zu entwickeln sowie kontinuierlich über das Leistungsangebot und neue Entwicklungen zu informieren.

Dazu sollen erfahrene Klinikmitarbeiter als Kontaktmanager die Praxen einer bestimmten Region regelmäßig besuchen und sich im persönlichen Gespräch mit dem Arzt aus­tauschen. Die im Verlaufe des Gesprächs dokumentierten Punkte will die RKH zur Qualitätsverbesserung in der gemeinsamen Patientenversorgung nutzen.

Überwindung der Sektorengrenze: Dauerbaustelle des Gesetzgebers

Ein Blick auf die Gesetzgebung und auf die Rechtsprechung in den vergangenen Jahren zeigt, wie schwierig es ist, Kooperationen zwischen Kliniken und Vertragsärzten zu fördern – ohne dass es zu verbotenen Vorteilsannahmen kommt.

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„Nach den Patienten und ihren Angehörigen sind die niedergelassenen Ärzte die wichtigsten Partner der Kliniken“, heißt es aus dem baden-württembergischen Klinikverbund. Sie steuern die Patientenströme durch ihre Empfehlungen und gewährleisten in Abstimmung mit den stationären Einrichtungen die hochwertige Versorgung.

Umso wichtiger sei es, die niedergelassenen Ärzte stärker in klinische Prozesse einzubinden. In die Regionale Kliniken Holding haben im Jahr 2013 rund 3000 niedergelassene Ärzte eingewiesen.

© hil/aerzteblatt.de

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