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Ärzteschaft

bvmd und KV Bayerns bringen Medizinstudierende aufs Land

Mittwoch, 4. Juni 2014

München/Berlin – Zunächst 30 Famulaturplätze in hausärztlichen und fünf in fach­ärztlichen Praxen vermitteln die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) und die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns. Die im Rahmen des Projektes „Land in Sicht“ ausgewählten Praxen liegen in bayerischen Ortschaften mit weniger als 15.000 Einwohnern und bevorzugt in Gebieten mit festgestellter oder drohender Unterversorgung.

Als Unterstützung für den Famulaturmonat erhalten die Studierenden ein Stipendium von 300 Euro und einen Fahrtkostenzuschuss bis maximal 216 Euro. „Viele Studierende arbeiten neben der Uni für ihren Unterhalt. Dieses Einkommen fehlt ihnen in dem Famulaturmonat auf dem Land – daher die 300 Euro Stipendium“, erläutert einer der Initiatoren des Projektes, Pascal Nohl-Deryk von der bvmd, gegenüber dem Deutschen Ärzteblatt.

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„Die bvmd hält es für wichtig, die Medizinstudierenden über beispielhafte Erlebnisse, wie eine Famulatur, von der Arbeit in ländlichen Gebieten und der Primärversorgung zu überzeugen. Immer weitergehende Verpflichtungen im Studium dagegen, wirken abschreckend und damit kontraproduktiv“, betont sein Kollege Jonas Heismann ebenfalls von der bvmd.

Der Famulaturmonat soll in diesem Sommer stattfinden. Nach Abschluss der Pilotphase und einer Evaluation kann sich die bvmd eine Ausweitung des Projektes vorstellen. © hil/aerzteblatt.de

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