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Ärzteschaft

Vertragsärzte sind von ihrer Entscheidung zur Niederlassung überzeugt

Mittwoch, 4. Juni 2014

dpa

Düsseldorf – Neun von zehn niedergelassenen Ärzten stehen hinter ihrer Entscheidung, die Klinik zu verlassen, und würden diese noch einmal so treffen. Vorbehalte gegen die Selbständigkeit stellen sich im Nachhinein oft als weniger gravierend heraus als angenommen. Das zeigt die Studie „Chance Niederlassung“, der Deutschen Apotheker- und Ärztebank (Apobank). Die Initiatoren befragten darin 414 angestellte und selbständige Apotheker, Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte, die sich innerhalb der vergangenen fünf Jahre für oder gegen die Niederlassung entschieden haben.

„Die Studie zeigt, dass die Selbständigkeit viel Potenzial bietet. Sie ist finanziell attraktiv und gibt Raum, sich frei zu entfalten“, erläutert Georg Heßbrügge, Bereichsleiter Gesundheitsmärkte und -politik der Apobank.

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Befragt nach den Faktoren, die ihre Entscheidung für die Selbständigkeit maßgeblich beeinflusst haben, nannten 90 Prozent der Studienteilnehmer die Gestaltungsmöglichkeiten, gefolgt von Selbstverwirklichung (83 Prozent), Arbeitszeitgestaltung (72 Prozent) und der Einkommenssituation (66 Prozent). Auch das Aufgabenspektrum (65 Prozent) und die Aussicht auf ein enges Verhältnis zum Patienten (64 Prozent) beeinflussten die Entscheidung zugunsten der Selbständigkeit.

Gegen die Selbständigkeit sprachen zum Zeitpunkt der Entscheidung vor allem das finanzielle Risiko (76 Prozent), die Arbeitsbelastung (63 Prozent), die Bürokratie (54 Prozent) und die unternehmerischen Aspekte der Selbständigkeit (46 Prozent). Knapp jeder Vierte gab an, keine geeignete Praxis oder Apotheke gefunden zu haben. © hil/aerzteblatt.de

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