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Medizin

Weitere Arzneimittel­diebstähle in Italien

Mittwoch, 4. Juni 2014

Langen – Der Skandal um gestohlene und illegal in den Markt gebrachte Medikamente weitet sich aus. Nach Informationen des Paul-Ehrlich-Instituts haben die italienischen Behörden neben den bereits als gestohlen gemeldeten Arzneimitteln (Herceptin, Remicade, Alimta) zwei weitere Produkte identifiziert, die von den Diebstählen betroffen sind. Es handelt sich um die monoklonalen Antikörper Avastin und MabThera, die ebenfalls illegal von Italien aus vertrieben werden.

Das Paul-Ehrlich-Institut listet in einer Pressemitteilung die betroffenen Chargen­nummern auf. Die Informationen sollen zeitnah aktualisiert werden. Die italienischen Behörden vermuten einen Zusammenhang mit der organisierten Arzneimittel-Kriminalität in Italien. In Deutschland haben sich die zuständigen Landesbehörden auf Maßnahmen verständigt.

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Geplant ist unter anderem, Fläschchen der genannten Arzneimittel, die ursprünglich für den Gebrauch in Italien gekennzeichnet waren und nun im Verdacht stehen, gestohlen und möglicherweise in die Versorgungskette eingeschleust worden zu sein, unter Quarantäne zu stellen, bis der Nachweis über ihren legalen Ursprung anhand der Lieferkette erbracht wird. © rme/aerzteblatt.de

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