NewsMedizinWeitere Arzneimittel­diebstähle in Italien
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Medizin

Weitere Arzneimittel­diebstähle in Italien

Mittwoch, 4. Juni 2014

Langen – Der Skandal um gestohlene und illegal in den Markt gebrachte Medikamente weitet sich aus. Nach Informationen des Paul-Ehrlich-Instituts haben die italienischen Behörden neben den bereits als gestohlen gemeldeten Arzneimitteln (Herceptin, Remicade, Alimta) zwei weitere Produkte identifiziert, die von den Diebstählen betroffen sind. Es handelt sich um die monoklonalen Antikörper Avastin und MabThera, die ebenfalls illegal von Italien aus vertrieben werden.

Das Paul-Ehrlich-Institut listet in einer Pressemitteilung die betroffenen Chargen­nummern auf. Die Informationen sollen zeitnah aktualisiert werden. Die italienischen Behörden vermuten einen Zusammenhang mit der organisierten Arzneimittel-Kriminalität in Italien. In Deutschland haben sich die zuständigen Landesbehörden auf Maßnahmen verständigt.

Anzeige

Geplant ist unter anderem, Fläschchen der genannten Arzneimittel, die ursprünglich für den Gebrauch in Italien gekennzeichnet waren und nun im Verdacht stehen, gestohlen und möglicherweise in die Versorgungskette eingeschleust worden zu sein, unter Quarantäne zu stellen, bis der Nachweis über ihren legalen Ursprung anhand der Lieferkette erbracht wird. © rme/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

15. August 2019
Berlin – Morgen tritt das Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) in Kraft. Darauf hat heute das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hingewiesen. Die Reform soll die
Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung tritt in Kraft
13. August 2019
Düsseldorf – Die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNO) hat angesichts vermehrter Berichte über Lücken in der Arzneimittelversorgung dazu aufgerufen, die Dimensionen des Problems in Apotheken
KV Nordrhein besorgt über zunehmende Arzneimittelknappheit
29. Juli 2019
Amsterdam und Bonn – Der Verdacht, dass der Sphingosin-1-Phosphat-Rezeptor-Agonist Fingolimod, der seit 2011 zur Behandlung der Multiplen Sklerose (MS) zugelassen ist, Fehlbildungen auslösen kann, hat
Fingolimod erhöht Risiko auf Fehlbildungen
25. Juli 2019
Potsdam – Der Brandenburger Pharmahändler Lunapharm, dem das Landesgesundheitsamt nach dem Skandal um angeblich gestohlene Krebsmedikamente den Handel untersagte, fordert vom Land 70 Millionen Euro
Lunapharm fordert von Brandenburg 70 Millionen Euro
22. Juli 2019
Köln – Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt im Umfeld des Bayer-Konzerns wegen eines Todesfalls nach der mutmaßlichen Einnahme von Iberogast. Das berichten das Handelsblatt und Spiegel. „Der
Staatsanwaltschaft ermittelt in einem Todesfall mit Iberogast
22. Juli 2019
Potsdam – Nach dem Skandal um möglicherweise gestohlene Krebsmedikamente hat der Brandenburger Pharmahändler Lunapharm Entschädigung vom Land Brandenburg gefordert. „Es handelt sich um einen hohen
Lunapharm will Entschädigung vom Land
16. Juli 2019
London/Bonn – Die Verordnung von Methotrexat, das bei Autoimmunerkrankungen einmal wöchentlich, bei Krebserkrankungen jedoch täglich dosiert wird, soll künftig auf Ärzte beschränkt werden, die
LNS LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER