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Pneumologen raten zur nicht-invasiven Beatmung

Dienstag, 10. Juni 2014

München – Auf die Vorteile einer nicht-invasiven Beatmung über eine abnehmbare Nasen- oder Mund-Nasen-Maske hat der Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) hingewiesen. „Insbesondere erhöht die nicht-invasive Beatmung die Überlebenschancen der Patienten erheblich“, sagte deren Vorsitzender Thomas Voshaar, Chefarzt der Medizinischen Klinik III im Krankenhaus Bethanien Moers.

In Zukunft werden laut dem Verband voraussichtlich immer mehr Menschen beatmet. Dadurch steige die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen, die eine intensivmedizinische Behandlung erforderlich machten.

Laut Voshaar leiden nicht-invasiv beatmete Patienten seltener unter Atemwegsinfekten und Lungenentzündungen als invasiv beatmete. „Zum einen transportieren Beatmungs­masken, die mit einem virusdichten Filter ausgestattet sind, weniger ansteckende Erreger als invasive Luftröhrenschläuche“, so Voshaar. Außerdem ermögliche die nicht-invasive Maskenbeatmung den Patienten, sich selbstständig von infektiösem Schleim frei zu husten. Dazu werde die Maske einfach kurz abgenommen.

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„Neben dem selbstständigen Abhusten erlaubt die nicht-invasive Beatmungsform den Patienten außerdem auch, zu sprechen und zu essen, was ihre Genesung deutlich beschleunigt. Da sich Patienten am Maskenbeatmungsgerät verständigen können, lässt sich auch die Psyche der oft reaktiv-depressiven Patienten leichter stabilisieren“, so der VPK-Vorsitzende. © hil/aerzteblatt.de

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