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Ärzteschaft

Die Bedarfsplanung in Bayern wird weiter regional angepasst

Mittwoch, 11. Juni 2014

München – Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns hat heute weitere regionale Veränderungen der Bedarfsplanung bekanntgegeben. Im Mittelpunkt steht dabei die hausärztliche Versorgung. Nach den neuen Plänen des zuständigen Landesausschusses der Ärzte und Krankenkassen sollen sieben weitere Planungsbereiche in der hausärzt­lichen Versorgung geteilt werden.

Diese betreffen Aschaffenburg, Donauwörth, Eggenfelden, Erding, Ingolstadt, Kronach und Memmingen. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Landesausschuss acht hausärztliche Planungsbereiche geteilt, um eine kleinräumigere Betrachtung der ambulanten Versorgungsstrukturen zu ermöglichen. Das Bayerische Gesundheits­ministerium muss dieser Teilung als Aufsichtsbehörde noch zustimmen. Die KV erwartet, dass die Teilung Anfang September dieses Jahres gültig wird.

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Für acht Planungsbereiche hat der Landesausschuss eine Unterversorgung beziehungs­weise eine in absehbarer Zeit drohende Unterversorgung neu festgestellt. Sie bezieht sich auf die Urologie im Landkreis Bad Kissingen, auf die Augenheilkunde im Landkreis Kronach sowie auf die hausärztliche Versorgung im Landkreis Neustadt an der Aisch/Bad Windsheim sowie im hausärztlichen Bereich in Dinkelsbühl und Wassertrüdingen. Erst­mals wurde zudem bei den Hausärzten für die Bereiche Schweinfurt Nord, Ansbach Nord und Feuchtwangen eine Unterversorgung festgestellt.

Für den Landkreis Freyung-Grafenau konnte der Landesausschuss dagegen die im November 2013 festgestellte Unterversorgung bei der Psychotherapie wieder aufheben. Mit Unterstützung eines Förderprogramms von KV und Krankenkassen haben sich seither sechs Psychotherapeuten in Freyung-Grafenau niedergelassen.

© hil/aerzteblatt.de

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