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Ärzteschaft

Kammer fordert attraktive Rahmenbedingungen für kommende Arztgeneration

Mittwoch, 11. Juni 2014

Münster – Die Arbeits- und Rahmenbedingungen für Ärzte in Kliniken und Praxen so attraktiv wie möglich zu gestalten, fordert die Ärztekammer Westfalen-Lippe. „Ansonsten verlieren wir unseren medizinischen Nachwuchs, was letztendlich zu Lasten einer hochwertigen Patientenversorgung geht“, sagte der Präsident der Kammer, Theodor Windhorst, im Vorfeld des siebten Westfälischen Ärztetages am kommenden Freitag.

Andererseits dürfe man „den Arztberuf nicht mit Wünsch-Dir-Was verwechseln“, betonte der westfälische Kammerpräsident. Die Patientenversorgung verlange die qualitativ hochwertige und flächendeckende Versorgung von Patienten an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr in und außerhalb der Klinik. Gerade die Krankenhäuser als unverzichtbares Element der Daseinsvor- und -fürsorge seien darauf angewiesen, dass Ärzte bereit seien, alle für die Patientenversorgung notwendigen Arbeitszeiten abzudecken.

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„Aber es gibt in unserem heutigen Gesundheitswesen inzwischen genug Möglichkeiten, die berechtigten Ansprüche an Work-Life-balance und planbare, geregelte Arbeitszeiten zu verwirklichen“, sagte Windhorst. Das Versorgungssystem habe sich durch Möglichkeiten zur Teilzeitarbeit und eine größere Durchlässigkeit zwischen den Sektoren ambulant und stationär „enorm in diese Richtung weiterentwickelt“.

Die nachrückende Ärztegeneration habe berechtigte Ansprüche: flexible Arbeitszeit­­modelle, Angebote der Kinderbetreuung, konkrete berufliche Perspektiven, arztentlastende Arbeitsorganisation, die die Konzentration auf ärztliche Aufgaben ermögliche. „Das ist ihnen übrigens oft wichtiger als eine bessere Bezahlung“, so Windhorst.

© hil/aerzteblatt.de

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