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Medizinstudierende und Pflegeschüler trainieren gemeinsam für den Notfall

Donnerstag, 12. Juni 2014

Greifswald – An der Universitätsmedizin Greifswald trainieren seit kurzem Pflegeschüler des zweiten Lehrjahres gemeinsam mit Medizinstudierenden den Notfall. Das Projekt ist Teil einer Initiative der Robert Bosch Stiftung für mehr Patientensicherheit durch inter­professionelles Lernen. „Medizinstudierenden wird ebenso wie Schülern der Gesund­heits- und Krankenpflege während ihrer Ausbildung zu wenig handlungsbezogenes Wissen vermittelt“, sagte Konrad Meissner von der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, der das Projekt initiiert hat. Obwohl beide Berufsgruppen später häufig Patienten in Notfallsituationen versorgen müssten, gebe es bislang keine gemeinsamen Ausbildungsmöglichkeiten. „Das wollen wir ändern“, so Meissner.

In den Notfall-Kursen wird der Ernstfall in einem Simulationszentrum mit lebensechten Puppen und professionellem OP-Equipment trainiert. Die Auszubildenden und Studierenden werden mit einer authentischen Notsituation konfrontiert, beispielsweise einem frischoperierten Patienten mit plötzlicher akuter Atemnot. Sie müssen diesen Ernstfall gemeinsam bewältigen.

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Das gemeinsame Agieren und die Kommunikation miteinander sowie mögliche Fehler werden anschließend per Videoanalyse ausgewertet. „Die Kurse sind derzeit für die Medizinstudenten freiwillig und waren ziemlich schnell ausgebucht“, so Meissner. Das zeige, wie groß der Bedarf an Trainingsmodulen sei, die den Beteiligten für die Alltagsrealität mehr Sicherheit geben sollen. © hil/aerzteblatt.de

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