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Ärzteschaft

Ärzte an den Vivantes-Kliniken wollen streiken

Freitag, 13. Juni 2014

Berlin – Die Ärzte an den Berliner Vivantes-Kliniken wollen am Dienstag in einen unbe­fristeten Streik treten. „Streik wird es in allen Häusern geben, aber nicht zu gleichen Zeitpunkten”, sagte Reiner Felsberg von der Ärztegewerkschaft Marburger Bund am Freitagabend. Er rechnete damit, dass sich 1000 Mediziner an dem Ausstand beteiligen werden. Eine Notfallversorgung sei aber jederzeit garantiert. „Es wird kein Patient in einer medizinischen Notsituation abgewiesen, selbstverständlich nicht.”

Am Donnerstagabend waren die Tarifgespräche zwischen der Ärztegewerkschaft und der Klinikleitung gescheitert. Vivantes bot zuletzt 4,6 Prozent mehr Gehalt in zwei Schritten. Die Gewerkschaft hatte ursprünglich ein Plus von 6 Prozent gefordert. Streit gibt es wegen der Anerkennung von Berufsjahren. Vivantes bot nach eigenen Angaben Zusatzstufen. Das Gesamtvolumen des Paketes für die rund 1.800 Ärzte bei Vivantes befinde sich damit schon im zweistelligen Millionenbereich, teilte der Klinikkonzern mit.

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Bereits Ende April hatten die Ärzte gestreikt, rund 100 Operationen wurden verschoben. Details zum neuen Ausstand will die Gewerkschaft am Montag auf einer Pressekonferenz vorstellen. Die Mitglieder des Marburger Bunds hatten vor zwei Wochen für den Streik gestimmt. © dpa/aerzteblatt.de

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