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Medizinstudierende fordern bessere Ausbildung im PJ

Dienstag, 17. Juni 2014

Berlin – Die Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland (bvmd) fordert, die Ausbildung im praktischen Jahr (PJ) und die Rahmenbedingungen für die PJ-Studierenden zu verbessern. „Das PJ muss als letzter Teil des Medizinstudiums einen substanziellen Beitrag dazu leisten, die Studierenden optimal auf die unmittelbar darauf folgende Berufstätigkeit als Assistenzarzt oder -ärztin vorzubereiten“, heißt es in einem Positionspapier, das die bvmd im Vorfeld des 75. ordentlichen Medizinischen Fakultäten­tages veröffentlicht hat.

An konkreten Beispielen nennen die Medizinstudierenden unter anderem Bedside Teaching, Fallseminare zur Differentialdiagnose und das Arbeiten in interprofessionellen Teams. „Die PJ-Studierenden sollen im Rahmen ihrer Tätigkeit eigene Patienten betreuen. Dies muss von entsprechend erfahrenen Ärzten supervidiert werden“, so die bvmd.

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Wichtig seien die Lernziele, wie die Logbücher für das PJ sie vorsähen. Neben den für alle obligatorischen Lernzielen wünschen sich die Studierenden auch die Möglichkeit, individuelle Ziele festzulegen. „Die Rahmenbedingungen, unter denen das PJ absolviert wird, müssen ebenfalls bestimmten Ansprüchen entsprechen. Geregelte Arbeits- und Pausenzeiten sind unabdingbar, zudem muss es Zeit für das Selbststudium geben, um die Inhalte vor- und nachzubereiten“, heißt es in dem Positionspapier.

Zudem fordert die bvmd eine flächendeckende einheitliche und gedeckelte Aufwandsentschädigung für Studierende im PJ. „So wird sichergestellt, dass die Studierenden neben ihrer Tätigkeit im Praktischen Jahr keiner Nebenbeschäftigung nachgehen müssen um den Lebensunterhalt zu sichern, wodurch nicht zuletzt im Sinne der Patientensicherheit Übermüdung und Überlastung vermieden werden sollen“, so die Studierenden. © hil/aerzteblatt.de

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