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Ärzteschaft

Wartezeiten bei niedergelassenen Onkologen sind kurz

Mittwoch, 18. Juni 2014

Köln – Lange Wartezeiten sind bei niedergelassenen Krebsspezialisten kein Thema. Es gibt auch keine Hinweise darauf, dass Privatpatienten bei der Terminvergabe gegenüber gesetzlich krankenversicherten Patienten bevorzugt würden. Das berichtet der Berufsverband der niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland (BNHO). Er stützt sich dabei auf eine Expertise des Wissenschaftlichen Instituts der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen (WINHO). Das Institut hatte rund 11.000 Patienten in mehr als 250 Praxen befragt. Von den gesetzlich Versicherten sind danach 92 Prozent mit der Terminvergabe und 79 Prozent mit den Wartezeiten „hoch zufrieden“.

Diese Quoten liegen sogar geringfügig höher als bei Privatpatienten, bei denen 91 Prozent beziehungsweise 77 Prozent mit Terminvergabe beziehungsweise Wartezeiten zufrieden waren. „Niedergelassene Krebsspezialisten versorgen in Deutschland pro Jahr gut 600.000 Krebspatienten wohnortnah und ganz individuell. Kein Patient wartet länger als vier Wochen auf einen Termin“, sagte Stephan Schmitz, Vorsitzender des BNHO. Die Umfrageergebnisse zeigten, dass die Patienten sich nicht nur medizinisch gut versorgt, sondern auch emotional unterstützt fühlten.

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„Wer das deutsche ambulante Facharztsystem erhalten will, sollte die freiberuflichen Fachärzte politisch stärken und nicht versuchen, durch ein Wartezeitengesetz an Symptomen herumzudoktern“, fordert der Berufsverband. © hil/aerzteblatt.de

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