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Ärzteschaft

Ärztekammer Hessen betont Möglichkeiten der Palliativmedizin

Freitag, 20. Juni 2014

Frankfurt – Palliativmedizin ermöglicht, auch die letzte Lebensphase würdevoll und ohne Schmerzen zu verbringen. Darauf hat die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen hingewiesen. „Sterbehilfe ist dagegen keine Hilfe“, betonte der Kammerpräsident Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach. Sie setze einem Dasein, das durch menschliche Zuwendung noch lebenswert wäre, künstlich ein Ende. „Dagegen müssen wir uns wehren und vehement für den Schutz des Lebens von Anfang bis Ende eintreten“, so Knoblauch zu Hatzbach.

Die Angst ist groß, in der letzten Lebensphase leiden zu müssen: Laut einer Umfrage der Schwenninger Krankenkasse unter 1.000 Bürgern in Deutschland befürchten dies 69 Prozent der Befragten. Fast genauso viele (70 Prozent) können sich sogar vorstellen, bei einer schweren Erkrankung aktive Sterbehilfe in Anspruch zu nehmen. Allerdings fühlen sich 54 Prozent der Studienteilnehmer nicht gut über Betreuungs- und Versor­gungsangebote in der letzten Lebensphase informiert.

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Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen hat sich bereits in den vergangenen Jahren deutlich gegen die Sterbehilfe positioniert: So wurde 2011 in einer Resolution die Mitwirkung des Arztes bei einer beabsichtigen Selbsttötung eines Patienten grundsätzlich ausge­schlossen. „Ärzte stehen unmissverständlich auf der Seite des Patienten und des Lebens“, betonte Knoblauch zu Hatzbach. © hil/aerzteblatt.de

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