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Politik

AOK Plus erhebt Zusatzbeitrag

Freitag, 20. Juni 2014

Dresden – Versicherte der AOK Plus in Sachsen und Thüringen müssen im kommenden Jahr zum ersten Mal einen Zusatzbeitrag zahlen - aber trotzdem weniger als bisher. „Insgesamt fällt der Beitrag niedriger aus als jetzt“, sagte die stellvertretende Vorsitzende des Verwaltungsrats, Iris Kloppich, am Freitag in Dresden. Wegen der Gesundheitsreform sinkt der Beitragssatz 2015 generell von 15,5 auf 14,6 Prozent. Die Versicherungen können aber vom Einkommen abhängige prozentuale Zusatzbeiträge nehmen. Der künftige Beitrag wird laut AOK Plus mehr als 14,6 Prozent, aber weniger als die derzeitigen 15,5 Prozent betragen.

Die Krankenkasse mit rund 2,7 Millionen Versicherten in Sachsen und Thüringen sieht sich für das kommende Jahr gerüstet. „Wir haben ein solides finanzielles Fundament“, hieß es. Nach eigenen Angaben schloss die AOK Plus das Geschäftsjahr 2013 mit einem Plus von mehr als 200 Millionen Euro ab. Die Versicherten nahmen Leistungen für rund 8,2 Milliarden Euro in Anspruch - 6,2 Prozent mehr als im Jahr zuvor. Vor allem die Krankenhausausgaben stiegen um 3,5 Prozent auf 3,1 Milliarden Euro. Die AOK Plus ist mit rund 140 Filialen in beiden Freistaaten vertreten und beschäftigt rund 6.500 Menschen. © dpa/aerzteblatt.de

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