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Politik

Verbände fordern generalistische Pflegeausbildung

Mittwoch, 25. Juni 2014

Berlin – Für eine gemeinsame Ausbildung zum Alten-, Kranken- und Kinderkranken­pfleger haben sich verschiedene Pflegeverbände ausgesprochen. Diese sogenannte generalistische Pflegeausbildung sei die Zukunft des Berufsfelds, meinen die Diakonie Deutschland, der Deutsche Caritasverband, der Deutsche Pflegerat und andere. „Pflege ist Pflege. Ob du Kinder, junge oder alte Menschen oder Menschen mit Behinderung pflegst, grundsätzlich sind erst m­al dieselben Dinge wichtig“, heißt es auf einer Internet­seite der Verbände, die sich an künftige Pflegekräfte wendet.

Die Anforderungen an Pflegekräfte hätten sich in den vergangenen Jahren gewandelt, so die Verbände. Die kürzere Verweildauer im Krankenhaus erfordere, dass die Pflege­kräfte in stationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten ihre Betreuten immer stärker medizinisch weiterversorgten. Gleichzeitig steige die Zahl älterer Patienten in den Krankenhäusern.

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Auf diese veränderten Anforderungen bereite eine generalistische Ausbildung die Fach­kräfte besser vor. Eine berufliche Basis-Qualifizierung und darauf aufbauende Speziali­sierungen ermöglichten es Pflegefachkräften außerdem, einfacher zwischen den verschie­­denen Tätigkeitsfeldern zu wechseln. Das mache die Pflege attraktiver und wirke dem Fachkräftemangel entgegen. Eine generalistische Pflegeausbildung sichere zudem die Anerkennung des Berufsabschlusses in allen EU-Mitgliedstaaten, so die Verbände. © hil/aerzteblatt.de

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