NewsÄrzteschaftMedizinerinnen sollten Lebensweg aktiv planen
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...

Ärzteschaft

Medizinerinnen sollten Lebensweg aktiv planen

Donnerstag, 26. Juni 2014

dpa

Regensburg – Die medizinische Fakultät Regensburg will Medizinerinnen dabei unter­stützen, ihre berufliche und private Laufbahn gezielt zu planen. In Seminaren sollen die Frauen sich ihrer Lebenssituation bewusst werden und darauf aufbauend ihren Lebensweg planen.

Frauen sollten sich „bewusst und gezielt mit ihrem zukünftigen Werdegang auseinander­zusetzen. Zum einen fordern berufliche, familiäre und soziale Aktivitäten und Verpflich­tungen ihren Tribut, zum anderen erfordert es auch Mut und Kraft, sich selbst und die eigene Lebensplanung bewusst zu reflektieren“, erklärt Marianne Federlin, Frauen­beauftragte der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg.

Anzeige

Hilfreich könne sein, „in einem geschützten Rahmen über den beruflich eingeschlagenen Weg nachzudenken, seinen eigenen Standpunkt zu definieren und die weiteren Schritte, die zur Umsetzung des Ziels notwendig sind, für sich zu planen“, betont Roswitha Happach, Leiterin Personalentwicklung des Universitätsklinikums Regensburg.

Hintergrund ist, dass zwar mittlerweile knapp zwei Drittel aller Medizinstudierenden in Deutschland weiblich sind, aber nach dem Studium nur knapp die Hälfte davon in der Patientenversorgung arbeitet. An Universität und Universitätsklinikum Regensburg sind die Medizinstudierenden zu 61 Prozent weiblich, im ärztlichen Dienst liegt der Frauenanteil allerdings bei nur 40 Prozent.

„Eine medizinische Karriere ist kein Kurzzeitprojekt, sondern will langfristig und gut geplant sein“, hieß es aus Regensburg. © hil/aerzteblatt.de

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

LNS

Nachrichten zum Thema

11. Juni 2019
Berlin – Mit der Frage, wie mehr Frauen in die Führungsebenen der Spitzenorganisationen des Gesundheitswesens gelangen können, hat sich der Gesundheitsausschuss des Bundestags befasst. Grundlage war
Bessere Bedingungen für Frauen in ehrenamtlichen Gremien gefordert
7. März 2019
München – Die Zahl der Ärztinnen in Bayern hat sich den vergangenen knapp 20 Jahren fast verdoppelt. Ihre Zahl stieg auf 39.180, die Zunahme seit dem Jahr 2000 betrug damit 80 Prozent, wie
Zahl der Ärztinnen in Bayern gestiegen
21. Februar 2019
Berlin – Eine paritätische Besetzung der Führungsgremien in der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen haben Frauen aus Politik, Krankenkassen sowie ärztlichen und psychotherapeutischen Verbänden
Frauen im Gesundheitswesen fordern Parität in Gremien der Selbstverwaltung
22. November 2018
Hannover – Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) möchte den Anteil von Frauen in Führungspositionen weiter steigern. Das Zukunftskonzept der Universitätsklinik konnte sich dabei für die dritte
MHH will Frauenanteil bei Professuren steigern
12. Oktober 2018
Berlin – Die Grünen haben sich für verbindliche Vorgaben bei der Besetzung von Spitzenfunktionen im Gesundheitswesen ausgesprochen. Frauen seien in Führungspositionen der Krankenkassen und ihrer
Grüne für Frauenquote im Gesundheitswesen
7. März 2018
Rostock/Greifswald – In Führungspositionen sind Frauen in vielen Wirtschaftszweigen nach wie vor unterrepräsentiert. Das trifft auch auf Universitätskliniken zu, wie Beispiele aus
Wenige Frauen in universitären Spitzenpositionen, mehr in der Pharmaforschung
31. Januar 2018
Düsseldorf – Der Frauenanteil in der Ärzteschaft in Nordrhein-Westfalen (NRW) wächst rasant. Von 2006 bis 2016 wuchs die Zahl der hauptamtlich tätigen Ärztinnen landesweit um gut 58 Prozent auf knapp
LNS

Fachgebiet

Anzeige

Weitere...

Aktuelle Kommentare

Archiv

NEWSLETTER