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Netzwerk zur flächendeckenden Qualitätsmedizin in Sachsen

Freitag, 27. Juni 2014

Dresden – Das „Medizin-Netzwerk-Sachsen“ (MediNetS) gegründet haben das Universi­tätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden und die Elblandkliniken Stiftung. Es soll gewährleisten, dass Patienten auch künftig ungeachtet ihres Wohnorts sicher und qualitativ hochwertig versorgt werden. Die Netzwerkpartner vereinbarten unter anderem telemedizinische Leistungen, den Austausch von Experten und gemeinsame Projekte bei der Labordiagnostik und der Logistik. In einem ersten Schritt sollen Krebspatienten aus dem Einzugsbereich des Standorts Riesa der Elblandkliniken vom MediNetS profitieren.

Durch eine engere Zusammenarbeit der Riesaer Onkologen mit der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie des Dresdner Uniklinikums werden die hier betreuten Patienten frühzeitiger als bisher durch die Strahlentherapeuten mitbetreut.

„Vielen Patienten ist es wichtig, wohnortnah behandelt zu werden. Durch eine verbesserte Koordination und eine enge ärztliche Zusammenarbeit bei jedem einzelnen Fall lässt sich dieser Wunsch oftmals erfüllen“, sagte der Medizinische Vorstand des Dresdner Uniklinikums, Michael Albrecht. Wenn jedoch eine spezielle Ausstattung und bestimmte Experten notwendig seien – etwa bei der Strahlentherapie – erhielten die Patienten beim Netzwerkpartner eine Behandlung auf sehr gutem Niveau.

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„Wir arbeiten ohnehin schon Jahre mit dem Dresdner Universitätsklinikum zusammen, dennoch wollen wir weitere Schritte gehen und dabei soll die Behandlungsqualität immer im Vordergrund stehen“, sagte der Vorstand der Elblandkliniken Stiftung Frank Yuji Ohi.

Er kündigte an, die Elblandkliniken würden sich mit dem Uniklinikum auf Behand­lungsstandards festlegen, die dann an jedem Standort umzusetzen seien. „Die Präsentation des MediNetS erfolgt ganz bewusst am Standort Riesa der Elblandkliniken. Damit zeigen wir, dass eine Verständigung auf Behandlungsstandards auch in der Peripherie ankommt“, so Ohi.

© hil/aerzteblatt.de

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