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Politik

Minister Gröhe: Die Wartezeitenregelung wird kommen

Freitag, 27. Juni 2014

Hermann Gröhe /Lopata

Köln – Das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter­ium will noch im Sommer den Entwurf eines Gesetzes zu einer Reihe von Versorgungsfragen vorlegen: „Dazu wird auch eine Wartezeitenregelung gehören“, bekräftigt Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter Hermann Gröhe im Interview mit dem Deutschen Ärzteblatt (DÄ).

„Es wird bei unserem Vorschlag um Fälle gehen, in denen Patienten in der Regel eine Überweisung zu einem Facharzt erhalten haben“, so Gröhe. Auch dann beziehe sich die Frist aber auf einen Arzt oder eine Ärztin des vorgesehenen Fachgebiets, nicht auf einen ganz bestimmten einzelnen Facharzt.

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Gefragt, ob die Wartezeiten auf einen Termin beim Facharzt denn wirklich ein großes Problem seien, antwortet der Minister: „Die Datenlage dazu ist uneinheitlich. Es gibt Studien, die das Problem als groß beschreiben, andere als eher klein. Ich vermute, die Wahrheit liegt in der Mitte. Das Problem überlanger Wartezeiten sollte weder dramatisiert noch schöngeredet werden.“

Interview mit Hermann Gröhe (CDU), Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter: „Die Tabellenspitze wird in jeder Spielzeit neu ausgespielt“

Der Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter über die Qualitätsoffensive der Bundesregierung, die Debatte über Wartezeiten auf einen Facharzttermin und beeindruckende Begegnungen im neuen Amt Herr Minister Gröhe, es gibt den Begriff des Parteisoldaten. Trifft er auf Sie zu?

Er nehme mit Interesse wahr, dass die Kassenärztliche Vereinigung Sachsen gar nicht erst auf den Gesetzgeber warte, sondern selbst eine Termin-Servicestelle starten wolle, sagt Gröhe: „Es ist gut, wenn die Ärzteschaft das Problem jetzt durch eigene Vorschläge entschlossen angeht. Mir geht es um die Lösung.“ Wenn die ärztlichen Vorschläge zu Verbesserungen führten, würden die Termin-Servicestellen wenig zu tun bekommen.

Im DÄ-Interview erläutert der Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­ter darüber hinaus die Qualitätsoffensive der Bundesregierung, äußert seine Erwartungen an die Bund-Länder-Arbeitsgruppe für die Krankenhausreform und kündigt an, noch in diesem Jahr seine Vorstellungen für ein Präventionsgesetz zu präsentieren. © JF/aerzteblatt.de

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Avatar #79783
Practicus
am Sonntag, 20. Juli 2014, 11:58

Wie wäre es mit einer EBM-Ziffer?

Bereitstellungspauschale für nicht wahrgenommenen Psychotherapietermin in Höhe von 50% des Normalen Sitzungshonorars - extrabudgetär, soll sich doch die Krankenkasse um den Einzug des Geldes beim Versicherten kümmern!
Avatar #19708
chrelli
am Freitag, 27. Juni 2014, 22:28

Bezahlung für versäumte Termin

Ca. 20% meiner vergebenen Termine kommen nicht zustande. Oft wird nicht abgesagt, geschweige denn sich entschuldigt. Vorschlag: Nicht entschuldigte Termine werden mit 40 € in Rechnung gestellt. Di Eintreibung des Geldes erfolgt über die KV!!
LNS

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