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Apobank mit Geschäftsentwicklung zufrieden – Sanierung abgeschlossen

Montag, 30. Juni 2014

Düsseldorf – Die Apobank ist hoch zufrieden mit der Geschäftsentwicklung im vergan­genen Jahr und in den ersten Monaten 2014. Das wurde auf der Ver­tre­ter­ver­samm­lung der Bank Ende Juni deutlich.

Der Vorstandssprecher der Bank Herbert Pfennig betonte, mit den positiven Ergebnissen sei die Sanierungsphase der Bank abgeschlossen, die wegen der Finanzkrise 2008/2009 nötig war. Pfennig dankte dem Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) für ihre Garantie, die der BVR der Apobank 2009 zur Absicherung ihres Portfolios gewährt hatte. Die Bank musste diese Garantie nicht in Anspruch nehmen, jetzt sei sie nicht mehr notwendig. „In der Krise hat sich der genossenschaftliche Finanzsektor als Fels in der Brandung erwiesen“, so Pfennig.

Vier Prozent Dividende
Die Apobank wird ihren Mitgliedern 2013 vier Prozent Dividende auf die Geschäfts­guthaben zahlen. Der Überschuss der Bank lag bei 47,4 Millionen Euro. Für das laufende Geschäftsjahr plant die Apobank einen noch höheren Jahresüberschuss. Das bekräftigte Pfennig mit Blick auf die Geschäftsentwicklung der ersten fünf Monate. „Nicht zuletzt konnten wir dank der Umsetzung unseres neuen Kundenbetreuungskonzepts die Zahl unserer Mitglieder und Kunden weiter ausbauen. Bei den Geschäftsguthaben haben wir per Ende Mai fast die Eine-Milliarde-Euro-Marke geknackt“, sagte der Vorstandssprecher.

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Er betonte, dass sich der Gesundheitsmarkt im Wandel befinde. Die Bank sehe dabei drei große Trends: Zunehmend komplexere Strukturen, neue Träger, die in die ambulante Versorgung einträten und eine steigende Zahl angestellter Heilberufler. „Organisatorisch haben wir uns im Privatkundengeschäft mit spezialisierten Beratern auf die differenzierten Bedürfnisse der Heilberufler eingestellt“, so Pfennig.

Eine weitere Herausforderung für das Gesundheitswesen sei, dass eine alternde Gesellschaft auf immer weniger junge Ärzte, Zahnärzte und Apotheker treffe. Angesichts dieser Entwicklung habe die Apobank gemeinsam mit den Standesorganisationen einen Arbeitskreis initiiert, der die Niederlassung als tragende Säule des Gesundheitswesens stärken soll. © hil/aerzteblatt.de

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