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Uniklinik Jena schreibt schwarze Zahlen

Dienstag, 1. Juli 2014

Jena – Das Universitätsklinikum Jena (UKJ) hat das vergangene Jahr mit einem Plus von rund zwei Millionen Euro abgeschlossen. Es zählt damit zu den wenigen Unikliniken in Deutschland, die 2013 schwarze Zahlen schreiben konnten. „Das Universitätsklinikum Jena stellt heute einen Leuchtturm der Hochleistungsmedizin dar, der weit über Thüringens Grenzen hinaus strahlt. Dazu tragen alle Berufsgruppen bei: Mediziner, Pflegende, Wissenschaftler und viele mehr“, sagte die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU). Die Mitarbeiter des UKJ haben 2013 knapp 52.700 Patienten stationär behandelt.

Klaus Benndorf, Dekan der Medizinischen Fakultät und Wissenschaftlicher Vorstand des UKJ, wies auf die Profilierung der medizinischen Forschung in Jena hin. Schwerpunkte seien seit sechs Jahren die Sepsis- und Infektionsforschung, die Alternsforschung, die medizinische Photonik und die zelluläre Signaltransduktion. Es sei kein Zufall, dass die Summe der eingeworbenen Drittmittel der Medizinischen Fakultät im Jahr 2013 auf rund 26,6 Millionen Euro gestiegen sei. „Damit konnten wir in den vergangenen sechs Jahren die Summe der Drittmittel mehr als verdoppeln“, so Benndorf.

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Zum kommenden Wintersemester 2014/2015 will das UKJ einen reformierten Studien­gang Humanmedizin umsetzen. Das „Neigungsorientierte Medizinstudium - JENOS“ soll den Absolventen den Einstieg ins Berufsleben erleichtern. Kern ist die Wahl einer von drei Linien im zweiten Studienabschnitt: die Klinik-orientierte Medizin mit einer vertieften Vorbereitung auf die ärztliche Tätigkeit im klinischen Bereich, die ambulant-orientierte Medizin mit Schwerpunkt bei der Vorbereitung auf die ärztliche Tätigkeit im ambulanten Bereich und die Forschungs-orientierte Medizin, bei der vertiefte Kenntnisse und Fertigkeiten in der Forschung vermittelt werden.

„Wir gestalten mit JENOS ein deutschlandweit einmaliges Konzept, an das wir große Erwartungen haben. Insbesondere wollen wir mit JENOS hochmotivierte junge Menschen für ein Medizinstudium in Jena gewinnen“, so Benndorf. © hil/aerzteblatt.de

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