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Medizinstudierende trainieren Arthroskopie am Knie-Simulator

Mittwoch, 2. Juli 2014

Würzburg – Arthroskopische Eingriffe können Medizinstudierende und angehende Orthopäden in Würzburg an einem neu entwickelten Simulator üben. „Wir wollen auf diesem Weg mehr Praxis in das Medizinstudium bringen und nebenbei auch ein wenig Werbung für das Fach Orthopädie treiben“, erklärt Stephan Reppenhagen, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie an der Orthopädischen Klinik König-Ludwig-Haus in Würzburg. Gemeinsam mit dem Oberarzt Thomas Barthel betreut er den Schwerpunkt für Sportorthopädie und arthroskopische Operationen – und den neuen Simulator.

Ein künstliches Knie, ein Monitor und die typischen Instrumente sind die Kernstücke des Simulators. Ein feiner Stab, an dessen Ende eine Kamera sitzt, sendet Live-Bilder vom Gelenkinneren auf den Monitor. Die Kamera wird über einen kleinen Schnitt an der einen Seite des Knies eingeführt.

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Ein zweiter Schnitt auf der gegenüberliegenden Seite dient als Zugang für die Instrumente, die bei der OP zum Einsatz kommen. Auf dem Monitor kann der Operateur nicht nur das Geschehen im Gelenk verfolgen; ein anatomisches Modell daneben zeigt ihm gleichzeitig auch die Position seiner Instrumente im Knie und ermöglicht so die genaue räumliche Orientierung.

Für eine erfolgreiche Arthroskopie ist laut Reppenhagen vor allem viel Übung nötig. Der Simulator sei der ideale Weg, angehenden Orthopäden Trainingsmöglichkeiten zu bieten. © hil/aerzteblatt.de

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