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Deutsche Herzstiftung fordert flächendeckende Brust­schmerz-Ambulanzen

Mittwoch, 2. Juli 2014

Frankfurt – Die Deutsche Herzstiftung unterstützt ein Konzept des Bundesverbandes Niedergelassener Kardiologen für Brustschmerz-Ambulanzen, die durchgehend von 8 bis 18 Uhr von Montag bis Freitag Patienten mit Brustschmerz ohne Voranmeldung und ohne Überweisung offenstehen. „Wir sehen die Verteilung von Brustschmerz-Ambu­lanzen gerade in versorgungsschwachen Regionen wie Sachsen-Anhalt, Thüringen oder Brandenburg, wo die nächste Chest-Pain-Unit (CPU) oft weit entfernt ist, als eine notwendige Ergänzung, um eine umgehende Versorgung von gefährdeten Herzpatienten zu gewährleisten“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Herzstiftung, Thomas Meinertz.

Bei vielen Patienten sei der Brustschmerz zudem auf andere Erkrankungen zurückzu­führen, zum Beispiel orthopädische Probleme. Diese Patienten würden schnell herausgefiltert und anderen Fachärzten überwiesen. So würden Notfallaufnahmen der Krankenhäuser und CPUs entlastet.

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Allerdings sei die Finanzierung solcher Ambulanzen noch ein Problem. Die Brust­schmerz-Ambulanzen erforderten Investitionen in Infrastruktur und Personal. „All diese zusätzlichen Leistungen müssen finanziert werden“, so der Bundesvorsitzende des BNK Norbert Smetak. Angebracht sei eine Vergütung von etwa 100 Euro für jeden unter­suchten Patienten, damit die Brustschmerz-Ambulanz sich finanziell trage.

„Zusammen mit der Herzstiftung haben wir wegen der Finanzierung bereits Gespräche mit den Spitzenverbänden der Krankenkassen geführt und die Brustschmerz-Ambulanz als optimales Modell zur Terminentzerrung vorgestellt“, hebt Smetak hervor. © hil/aerzteblatt.de

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