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Uniklinik Köln erwirtschaftet zum fünften Mal in Folge positives Jahresergebnis

Donnerstag, 3. Juli 2014

Köln – Das Universitätsklinikum Köln hat einen Jahresüberschuss von 5,9 Millionen Euro für das Geschäftsjahr 2013 erwirtschaftet. Der Überschuss ist damit um 3,8 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. „Die Uniklinik wächst weiter: 55.185 Patienten wurden im Jahr 2013 stationär behandelt“, sagte gestern Edgar Schöming, Vorstandsvorsitzender und Ärztlicher Direktor der Uniklinik Köln. Das entspräche einem Zuwachs von 4,3 Prozent zum Vorjahr. Ambulant seien 235.781 Patienten behandelt worden, ihre Zahl stieg damit um 7,4 Prozent, so Schöming. Die Auslastung des Klinikums liege bei 90 Prozent, die Intensivkapazitäten seien ausgebaut worden, hieß es zudem aus dem Klinikum.

Das positive Ergebnis sei aber nicht auf Kosten von Personaleinsparungen erreicht worden, erklärte Günter Zwilling, Kaufmännischer Direktor des Uniklinikums. „Im Gegenteil: Unsere Personalkosten sind gestiegen, wir haben mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingestellt“, sagte Zwilling. Insgesamt seien im Klinikum im vergangenen Jahr 210 neue Vollzeitstellen geschaffen worden – 90 Prozent davon in Krankenversorgung und Forschung.

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Trotz der guten Ergebnisse dürfe man aber die schwierigen gesetzlichen Rahmenbedingungen zur Finanzierung der Krankenhäuser nicht außer Acht lassen, so der Kaufmännische Direktor. Universitätsklinika hätten besondere Lasten zu tragen, die nicht finanziert seien. Dazu gehörten beispielsweise die Medizinerausbildung, die klinische Erprobung und Anwendung neuer Verfahren sowie die umfassende Notfallversorgung in allen Disziplinen.

Mit ihrem guten Ergebnis gehört das Uniklinikum Köln zu den wenigen Unikliniken, die 2013 schwarze Zahlen schreiben konnten. Nach Angaben des Verbandes der Universitätsklinika Deutschland rechnen 2014 über die Hälfte der 33 Uniklinika mit einem Defizit. Nur noch 13 erwarten einen Überschuss. © jp/aerzteblatt.de

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