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Ärzteschaft

Ärztekammer Hessen fordert Mindest­personalgrenzen in Krankenhäusern

Donnerstag, 3. Juli 2014

Frankfurt – Eine gute Versorgungsqualität im Krankenhaus ist darauf angewiesen, dass die Häuser über ausreichend Personal verfügen. Darauf hat die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen hingewiesen. „Der wirtschaftliche Druck darf nicht zu Kürzungen beim Klinik­personal führen“, warnte deren Präsident Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach.

Personelle Unterbesetzung in Krankenhäusern führe zu Fehlern und einer schlechteren Versorgung, betonte er. Menschliche Zuwendung und das Gespräch mit dem Patienten seien für eine erfolgreiche Krankenhausbehandlung so wichtig wie Medikamente und Operationen. Das gerate bei der Diskussion häufig aus dem Blick.

„Es braucht Zeit sowie eine ausreichende Zahl ärztlicher und in der Pflege tätiger Mitar­beiter“, so von Knoblauch zu Hatzbach. Der 117. Deutschen Ärztetag 2014 haben aus genau diesem Grund gefordert, die von der Bundesregierung geplante Qualitäts­offensive im Gesundheitswesen müsse auch eine Personaloffensive sein.

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Die Lan­des­ärz­te­kam­mer Hessen hat daher ihre Forderung nach sinnvollen Mindest­personalgrenzen für alle Bereiche der stationären Versorgung erneuert. Außerdem fordert sie die hessische Landesregierung auf, bei der Finanzierung der Krankenhäuser nachzubessern. © hil/aerzteblatt.de

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