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Hochschulen

Mentorium Allgemeinmedizin bietet praktische Einblicke in den Hausarztberuf

Freitag, 4. Juli 2014

Essen – Mit einen neuen Angebot will das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) dem steigenden Hausarztmangel begegnen. Das Mentorium Allgemeinmedizin soll angehenden Medizinern bereits während ihrer Ausbildung die Aufgaben eines Allgemeinmediziners nahe bringen und ihnen wichtige ärztliche Kompetenzen vermitteln.

„Wir möchten dazu beitragen, die hausärztliche Versorgung zu sichern, indem wir unsere Studierenden für das Fach Allgemeinmedizin begeistern“, erklärt Stefan Gesenhues, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin. Dabei setzt die Klinik auf intensive Beratung und praktische Anschauung. „Unsere Studierenden können sich ihre persönliche Paten-Praxis aussuchen und dort den Berufsalltag eines Hausarztes kennenlernen“, so Gesenhues.

So können die angehenden Mediziner beispielsweise „eigene“ Patienten über einen längeren Zeitraum betreuen und häufige ambulante Behandlungsanlässe praktisch vertiefen. Aber auch das Fehlermanagement in der ärztlichen Tätigkeit, die Schnittstelle zwischen Praxis und Klinik und ein sinnvolles Medikamentenmanagement werden thematisiert.

Neben den medizinischen Themen geht es auch um Ökonomie. Die Vorstellung, als Allgemeinmediziner einmal eine eigene Praxis zu führen, schreckt viele angehende Ärzte ab: „Als Selbstständiger muss man sich und seine Praxis organisieren und auf wirtschaftlich solide Beine stellen“, unterstreicht Gesenhues.

Das Mentorium Allgemeinmedizin richtet sich an Studierende der Humanmedizin aller Semester. Ein Einstieg in das Programm ist in jedem Studienabschnitt möglich. © hil/aerzteblatt.de

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