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Zahl der Dialysebehandlungen am Uniklinik Dresden in 20 Jahren verzehnfacht

Montag, 7. Juli 2014

Dresden – Ein positives Fazit der Zusammenarbeit mit dem gemeinnützigen Kuratorium für Dialyse und Nierentransplantation (KfH) hat das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden gezogen. Das Uniklinikum arbeitet seit 1994 mit dem KfH zusammen.

Deutschlandweit erhalten rund 80.000 Menschen langfristig eine Hämodialyse. 500 dieser Patienten leben in Dresden, rund 100 von ihnen kommen mehrmals pro Woche zur Nierenersatztherapie in das KfH-Dialysezentrum am Dresdner Uniklinikum. Außerdem betreuen die Mitarbeiter dort 25 Patienten, bei denen eine Bauchfelldialyse die Funktion der Nieren übernimmt.

Inzwischen werden am Dresdner Uniklinikum so jährlich 22.600 Blutwäschen vorge­nommen. Vor Beginn der Kooperation zwischen KfH und Uniklinik waren es lediglich 2.300 Behandlungen. Im Rahmen der Zusammenarbeit stellt das KfH die gesamte technische und medizinische Ausstattung für die Nierenersatztherapie zur Verfügung, während die Mediziner des Uniklinikums für die medizinische Behandlung der Patienten verantwortlich sind.

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„Die Kooperation mit der KfH trägt an unserer Klinik entscheidend dazu bei, dass der Bedarf an lebenserhaltenden Nierenersatztherapien auf neuestem Forschungsstand in solch hohem Umfang gedeckt werden kann. Vor diesem Hintergrund freuen wir uns auf eine ebenso erfolgreiche gemeinsame Zukunft“, sagte Christian Hugo, Leiter der Nephrologie der Medizinischen Klinik und Poliklinik III am Dresdner Uniklinikum. Er lobt besonders, dass das KfH die Entwicklung der Nierenersatztherapie vorantreibt. „Das KfH hat mit ihrem bundesweiten Behandlungsnetzwerk einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet, die Dialysebehandlung in Deutschland zu verbreiten. Dabei etablierte sie schon sehr früh die Nierentransplantation, die das beste Nierenersatzverfahren ist“, so Hugo weiter.

„Die langjährige Zusammenarbeit mit dem KfH hat gezeigt, dass die Kooperation mit professionellen externen Leistungsanbietern auch ein gutes Modell für Supra-Maximalversorger wie dem Dresdner Universitätsklinikum ist“, sagte Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums.    hil

http://www.uniklinikum-dresden.de/mk3  |  Uniklinik Dresden Medizinische Klinik III

© hil/aerzteblatt.de

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