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Ärzteschaft

Bayerische Gesundheits­ministerin für mehr Allgemein­medizin-Lehrstühle

Montag, 7. Juli 2014

München – Bayerns Ge­sund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml (CSU) fordert mehr Lehrstühle für Allgemeinmedizin. „Wir brauchen auch künftig genügend hausärztlichen Nachwuchs. Deshalb sollten an allen Hochschulen mit medizinischen Fakultäten Lehrstühle für Allgemeinmedizin eingerichtet werden“, sagte die Ministerin am vergangenen Wochenende in Bamberg.

Sie wies daraufhin, dass an der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen und der Technischen Universität München bereits Lehrstühle existierten. „Aber noch nicht an allen medizinischen Fakultäten in Bayern sind solche Lehrstühle eingerichtet. Ich werde daher nicht nachlassen, bis wir dieses Ziel erreicht haben“, so Huml. Je früher angehende Ärzte mit dem Fach in Berührung kämen, desto mehr Nachwuchs werde es geben. „Wir treiben damit aber auch die Forschung auf dem wichtigen Gebiet der Allgemeinmedizin voran“, so die Ministerin.

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Sie griff mit ihrem Ruf nach mehr Lehrstühlen eine schon lange bestehende Forderung der Hausärzte auf. „Lehrstühle für Allgemeinmedizin gehören an jede Universität“, hatte der Vorsitzende des Bayerischen Hausärzteverbandes, Dieter Geis, zuletzt Anfang Februar bei der Einrichtung des Lehrstuhls in Erlangen-Nürnberg bekräftigt.

Huml wies am Wochenende auch daraufhin, dass die Sicherstellung der vertrags­ärztlichen Versorgung in Bayern gesetzliche Aufgabe der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns sei. Das Ge­sund­heits­mi­nis­terium unterstütze diese aber mit einem eigenen Förderprogramm.

Es habe ein Volumen von insgesamt 15,5 Millionen Euro und biete unter anderem eine Anschubfinanzierung von bis zu 60.000 Euro für Hausärzte, die sich in Gemeinden mit nicht mehr als 20.000 Einwohnern niederlassen. Voraussetzung sei, dass es sich nicht um überversorgte Regionen handele. © hil/aerzteblatt.de

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