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Politik

Saarland unterstützt Programm zur Gewinnung ausländischer Ärzte

Mittwoch, 9. Juli 2014

Saarbrücken – Das saarländische Sozial- und Ge­sund­heits­mi­nis­terium unterstützt die Kliniken und Pflegeeinrichtungen im Land bei ihrem Einsatz gegen den Ärztemangel. Dafür überreichte der saarländische Sozial- und Ge­sund­heits­mi­nis­ter Andreas Storm (CDU) heute einen Förderbescheid für ein Modellprogramm „Gewinnung ausländischer Ärzte zur Vorbereitung auf den demografischen Wandel“ an die Saarland Heilstätten GmbH (SHG).

Die SHG ist ein Verbund von saarländischen Kliniken und Pflegeeinrichtungen und kümmert sich um den ärztlichen und pflegerischen Nachwuchs. Dazu hat sie bereits 2011 mit der Universität Craiova in Rumänien einen Kooperationsvertrag geschlossen, um rumänischen Ärzten hierzulande eine Facharztausbildung zu ermöglichen. Nach der abgeschlossenen Ausbildung sollen die Ärzte in den Einrichtungen der SHG eine entsprechende Tätigkeit aufnehmen.

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„Im Zuge des demografischen Wandels wird der Bedarf an Fachkräften in den Heilbe­rufen stetig ansteigen. Mit dieser Initiative trägt die Saarland Heilstätten GmbH dazu bei, einen spürbaren Beitrag zur Linderung des medizinischen Fachkräftemangels im Saarland zu leisten“, sagte Storm.

Die SHG organisiert nicht nur die Facharztausbildung, sondern bietet Sprachkurse, organisiert Famulaturen und unterstützt die ausländischen Ärzte organisatorisch – zum Beispiel bei der Wohnungssuche. © hil/aerzteblatt.de

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ede65
am Donnerstag, 10. Juli 2014, 09:28

Auf unserem Gesundheitsmarkt

in dem ein 24 jähriger Controller mehr zu sagen hat und mehr in die medizinischen Abläufe eingreifen kann, als ein Fach/Chefarzt mit 25 Jahre Berufserfahrung, werden Kollegen, die aus dem Ausland zu uns kommen, nicht länger arbeiten wollen als deutsche Kollegen. Der Import der Ware Arzt zu Niedrigpreisen ist doch keine neue Idee und hat doch bisher nicht geklappt. Erst mußten wir mit den unsäglichen Hierachien unter den Ärzten fertig werden und die Ausbeutung durch die Chefärtze abstellen, jetzt sind alle Ärzte dran und müßen sich gegen Aktionäre und Rechenkünstler durchsetzten um ein Mindestmaß an medizinischer Qualität und menschlicher Würde (für Arzt und Patient) in dem System zu erhalten. Das wird so nichts!!
LNS

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