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Politik

Neuer IV-Vertrag Rheuma mit Techniker Krankenkasse gestartet

Mittwoch, 9. Juli 2014

Köln/Hamburg/Berlin – Seit Anfang Juli können sich Versicherte der Techniker Kranken­kasse (TK) in einen neuen Vertrag zur integrierten Versorgung (IV) von Rheumapa­tienten in Nordrhein und Bayern einschreiben. Vertragspartner der Kasse ist die „Versorgungslandschaft Rheuma“, die Managementgesellschaft der Pro Versorgung AG, einer Beteiligungsgesellschaft des Deutschen Hausärzteverbandes  und des Berufsver­bandes Deutscher Rheumatologen (BDRh). Auf den Start des Vertrages hat jetzt der Bayerische Hausärzteverband hingewiesen.

Im Rahmen der IV arbeiten Hausärzte, Fachärzte für Innere Medizin und Rheumatologie, Kinder- und Jugendrheumatologen sowie Krankenhäuser zusammen. „Für den Verband ist die Versorgungslandschaft Rheuma ein wegweisender Schritt zu mehr Qualität in der Versorgung von Rheumapatienten“, sagte Edmund Edelmann, Vorsitzender des BDRh. Die frühzeitige Diagnosestellung und die Behandlung bei allen chronisch-entzündlichen Erkrankungen seien wesentliche Bestandteile des Vertrages.

Ein Vorteil für teilnehmende Patienten: Stellt der Hausarzt einen Verdacht auf eine rheumatische Erkrankung fest, erhält der Patient innerhalb von 14 Tagen einen Termin beim Rheumatologen zur Abklärung der Diagnose. „Oft wird gerade zu Beginn wertvolle Zeit vergeudet – dies wirkt sich negativ auf den Therapieverlauf aus“, sagte Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes.

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Der Vertrag orientiert sich an strukturierten Behandlungspfaden, die auch die Überprüfung individueller mit dem Versicherten gemeinsam definierten Zielwerte vorsehen. „Mit einer Koordination über die Grenzen der Versorgungssektoren hinweg wollen wir insbesondere die Lebensqualität der Patienten verbessern“, sagte Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK. © hil/aerzteblatt.de

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