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Studentenwerke wollen Studierende mit Migrations­hintergrund unterstützen

Donnerstag, 10. Juli 2014

Berlin – Ein Programm für Studierende mit Migrationshintergrund namens „Studium+M“ startet das Deutsche Studentenwerk (DSW) zusammen mit der Stiftung Mercator. Diese fördert für drei Jahre Pilotprojekte von fünf Studentenwerken, die bei Erfolg von anderen Studentenwerken adaptiert und in Kooperation mit Hochschulen, Städten und Zivilgesell­schaft umgesetzt werden können. Die Projekte sollen sich an folgenden Leitfragen orientieren: Wie ist die Situation von Studierenden mit Migrationshintergrund? Wie kann ihr Studienerfolg verbessert werden? Wie kann für sie eine Willkommens- und Anerkennungs­kultur geschaffen werden?

Derzeit haben 23 Prozent der Studierenden in Deutschland einen Migrationshintergrund. Sie kommen häufig aus Familien ohne akademischen Hintergrund, sind also klassische Bildungsaufsteiger. „Die wirtschaftliche und soziale Förderung durch die Studentenwerke ist für diese Studierendengruppe also besonders wichtig. Rund ein Drittel von ihnen erhält BAföG“, hieß es aus dem DSW.

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„Ein solches Programm ist bildungspolitisch Gold wert, und die Studentenwerke können ihre ganze Expertise einbringen“, freute sich der DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde.

„Bildung ist nach wie vor die wesentliche Voraussetzung für chancengleiche Teilhabe an der Gesellschaft. Mit dem Programm „Studium+M“ gehen wir erstmalig gemeinsam mit den deutschen Studentenwerken dieses Problem an, um insbesondere jungen Menschen mit Migrationshintergrund und aus Nicht-Akademiker-Familien bessere Chancen zu eröffnen“, erläuterte Wolfgang Rohe, Geschäftsführer der Stiftung Mercator, die Motivation für die Initiative. Das DSW hat das Programm jetzt intern für die Studentenwerke ausgeschrieben. Die Pilotprojekte sollen im Frühjahr 2015 starten. © hil/aerzteblatt.de

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