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Neues Hilfsangebot für Kinder krebskranker Eltern in Jena

Donnerstag, 10. Juli 2014

Jena – Eine Jugendgruppe für die Kinder krebskranker Eltern hat das Universitäts­klinikum Jena (UKJ) eingerichtet. „Wenn ein Elternteil schwer krank wird, verändert sich mit der Diagnose auch für die anderen Familienmitglieder der Alltag. Jugendliche fühlen sich oft stark verunsichert. Sie vertrauen sich anderen nicht an, weil Gleichaltrigen meist das Verständnis für ihre Situation fehlt“, erläuterte die Studentin Christina Löschner, eine der Initiatorinnen.

Löschner betreut die Gruppe ehrenamtlich zusammen mit der Krankenschwester Kerstin Zellmann vom Interdisziplinären Brustzentrum, der Ärztin Karola Künzer aus der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Sigrun Hecker vom Verein Frauenselbsthilfe nach Krebs und der Studentin Franziska Funk.

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Bei jedem der monatlichen Treffen steht ein anderer Aspekt im Fokus, zu dem die Jugendlichen arbeiten und ins Gespräch kommen können. „Es geht hier um vorweg­genommene Trauer“, erläutert Löschner. Denn der Trauerprozess der Angehörigen beginne meist nicht erst, wenn der Erkrankte sterbe.

In der Zeit, in der sie um den anstehenden Abschied wüssten, würden einige Jugendliche Hilfe brauchen, um ihre Gefühle zu bewältigen. Doch auch unabhängig vom Ausgang der Erkrankung könne die Zeit für sie schwierig und belastend sein. © hil/aerzteblatt.de

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