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Max-Planck-Gesell­schaft lobt Pläne zur Bildungs­finanzierung

Montag, 14. Juli 2014

Berlin – Die Max-Planck-Gesellschaft hat die Beschlüsse der Großen Koalition zur Bildungs- und Wissenschaftsfinanzierung gelobt. „Die jüngsten Beschlüsse zur Verteilung der Bildungsmilliarden weisen in die richtige Richtung“, sagte der neue Präsident der Gesellschaft, Martin Stratmann vor dem Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung in Berlin. Er hoffe, dass die Entlastung die die Länder durch die dauerhafte Übernahme des Bafögs durch den Bund erhielten, nicht verpufften sondern von den Ländern in die Hochschulen investiert würden.

Stratmann stellte den europäischen Wissenschaftsraum als einen gemeinsamen Wissenschaftsraum vor, der gegen die USA und Asien konkurriere. Dem deutschen System stellte er ein gutes Zeugnis aus. „Wir sind Leuchtturm nach außen, verhindern Abwanderung und hohlen Leute zu uns“, so sei Resümee.

Es müsse jedoch überlegt werden, wie die deutschen Hochschulen und insbesondere die Max-Planck-Gesellschaft, die mit der amerikanischen Universität Harvard konkurriere, sich bei internationalen Rankings besser platzieren können. Die Rankings würden die deutschen Strukturen nicht berücksichtigen und somit würden die deutschen Einrich­tungen nicht angemessen abgebildet werden. „Das ist zu unserem Nachteil“, so Stratmann.

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Der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft betrachtet Ausbildung und Wissenschaft nicht getrennt voneinander: „Das sind zwei Seiten der gleichen Medaille“, sagte er. Es sei aber eine extreme Herausforderung für das deutsche Wissenschaftssystem, dass mittlerweile über 50 Prozent eines Jahrgangs an die Hochschulen gingen. Selbstver­ständlich bliebe nur ein geringer Teil der Studenten am Ende in der Wissenschaft und deshalb müsste das System ständig den Spagat zwischen guter Ausbildung und exzellenter Forschung schaffen.

„Das zerreißt die Unis bisweilen“, so Stratmann. Nach seiner Auffassung seien in den letzten Jahren die Fachhochschulen und ihre exzellente Ausbildung zu sehr aus dem Blick geraten. © hil/aerzteblatt.de

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