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Uniklinik Hamburg forscht mit neuartiger Bildgebungs­technologie

Montag, 14. Juli 2014

Hamburg – Ein sogenanntes Magnetic Particle Imaging (MPI)-Gerät hat die Klinik und Poliklinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) in Betrieb genommen. Die Deutsche Forschungsge­mein­schaft (DFG) fördert das weltweit erste Gerät dieser Art mit rund vier Millionen Euro im Rahmen ihrer sogenannten Großgeräteinitiative. Das UKE hat für die Forschung mit dem neuen Gerät eine eigene Professur eingerichtet.

Magnetic Particle Imaging ist eine neuartige Bildgebungstechnologie mittels magne­tischer Messtechnik. Das Gerät kann die Verteilung magnetischer Nanopartikel im Organismus mit hoher Sensitivität quantitativ und ortsaufgelöst nachweisen. Derzeit befindet es sich noch in der experimentellen Phase der Entwicklung, es deutet sich laut der DFG jedoch ein breites Feld an Forschungsthemen in der Grundlagenforschung an.

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Mögliche klinische Anwendungen für MPI sind die kardiovaskuläre Diagnostik und der Nachweis und die Verfolgung magnetisch markierter Zellen. Auch für die onkologische Bildgebung verspreche das Verfahren neue Möglichkeiten. „Es handelt sich hier um ein Gerät, das auf wunderbare Weise zeigt, worum es in der Forschung geht: um fundamentale Erweiterungen der Möglichkeiten, die Welt und ihre Phänomene zu betrachten und zu begreifen“, sagte der DFG-Präsident Peter Strohschneider in Hamburg. © hil/aerzteblatt.de

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