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Hochschulen

Studieren im Ausland immer beliebter

Montag, 14. Juli 2014

dpa

Brüssel – Einen Teil des Studiums im Ausland zu verbringen wird für viele junge Euro­päer immer wichtiger. Das zeigen die neuen Zahlen der Europäischen Kommission zum Erasmus-Programm. Danach ist die Zahl der Erasmus-Teilnehmer 2012/2013 um sechs Prozent auf 270.000 Auslandsaufenthalte gestiegen.

Deutschland liegt mit 30.368 aufgenommenen Studenten hinter Spanien auf Platz zwei der beliebtesten Zielländer. Von Deutschland ins Ausland zog es 34.891 angehende Akademiker. Das ist ein Plus von fünf Prozent. Mehr Studierende entsandten nur Frank­reich (35.311) und Spanien (39.249). „Die jüngsten Zahlen belegen, dass Erasmus beliebter ist denn je.

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Dabei vermittelt das Programm nicht nur ein Gefühl der Zugehörig­keit zur europäischen Familie; durch die beim Erasmus-Aufenthalt erworbenen Kompetenzen verbessern sich auch die Beschäftigungsfähigkeit und die beruflichen Perspektiven der Studierenden“, sagte Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend.

Zusätzlich zu den 270.000 Studierenden hat die EU im akademischen Jahr 2012/2013 auch 52.600 Mitarbeiter aus Forschung, Lehre und Verwaltung für Weiterbildung im Ausland gefördert. Das Erasmus-Programm existiert seit 1987. Drei Millionen junge Menschen haben seitdem persönlich und beruflich davon profitiert, darunter über 450.000 deutsche Studierende.

Für das Nachfolgeprogramm „Erasmus+“ stellt die EU zwischen 2014 und 2020 14,7 Milliarden Euro bereit, das sind 40 Prozent mehr als in der bisherigen Finanzperiode. Deutschland erhält 2014 knapp 165 Millionen Euro an Fördermitteln, das sind elf Prozent mehr als 2013. Die Fördersumme für Deutschland soll sich bis 2020 Jahr für Jahr erhöhen. © hil/aerzteblatt.de

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