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Gesundheits­touristische Angebote gehen oft an der Nachfrage vorbei

Montag, 14. Juli 2014

Nürtingen-Geislingen – Gesundheitstouristische Angebote in Deutschland gehen oft an der Nachfrage vorbei. Das berichteten Kathrin Betsch, Michael Schur und Lisa Klink von der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen auf dem zweiten Gesundheitstourismus-Kongress der Hochschule Mitte Juli.

Die drei Studierenden des Studienganges Gesundheits- und Tourismusmanagement hatten für ihre Studie über 2.000 Tourismus-Angebote aus dem Bereich Gesundheit analysiert. „Zwei Drittel der Angebote auf dem Markt sprechen die uns bekannten Zielgruppen nicht an, es gibt dafür keine Nachfrage“, so ihr Fazit.

Auf dem Markt dominieren laut der Studie sogenannte Wellness-Pakete, welche die Nachfrage nach umfassenderen gesundheitsorientierten Angeboten aber nicht abdecken könnten.

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Der Gesundheitstourismus hat sich in den vergangenen Jahren laut der Hochschule zu einem der wichtigsten Hoffnungsträger der deutschen Tourismuswirtschaft entwickelt. An kein anderes touristisches Segment würden derzeit größere wirtschaftliche Erwartungen geknüpft. „Die Entwicklung des Marktes zeigt aktuell aber, dass es sich bei dem Gesundheitstourismus in der vorliegenden Form nach wie vor um eine sehr kleine touristische Nische handelt“, meint Dennis Hürten, Professor für Gesundheits- und Tourismusmanagement an der HfWU.

http://www.hfwu.de/de/hochschule-verwaltung.html  |  HfWU - Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen

© hil/aerzteblatt.de

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