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Ärzteschaft

Nichtärztliche Praxisassistenten unterstützen Arbeit des Arztes

Donnerstag, 17. Juli 2014

Hannover – Rund 200 Medizinische Fachangestellte mit einer Zusatzqualifikation zur sogenannten Nichtärztlichen Praxisassistentin (NäPA) unterstützen mittlerweile die Ärzte in Niedersachsen. Diese Zusatzqualifikation ermöglicht es auf Basis eines Vertrages zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (KVN) und den Kostenträgern, delegierbare Leistungen bei Hausbesuchen abzurechnen. Diese Leistungen werden niedergelassenen Ärzten in Niedersachsen mit 17 Euro pro Quartal honoriert.

„Vor dem Hintergrund des Ärztemangels, der sich insbesondere in den ländlichen Regionen Niedersachsens weiter verschärfen wird, können die Nichtärztlichen Praxisassistentinnen wichtige Aufgaben vor allem in der hausärztlichen Versorgung übernehmen. Zu ihren Aufgaben zählen zum Beispiel das Wundmanagement, Blutzuckerkontrollen oder die Dekubitusprophylaxe“, erläuterte Gisbert Voigt, Vizepräsident der Kammer und niedergelassener Kinder- und Jugendarzt in Melle bei Osnabrück.

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Die Bundes­ärzte­kammer (BÄK) hat ein bundeseinheitliches Curriculum zum Erwerb der entsprechenden Zusatzqualifikation entwickelt. Zu Jahresbeginn haben die BÄK und der Hausärzteverband ihre unterschiedlichen Ausbildungsgänge für nichtärztliche Assistenztätigkeiten wechselseitig anerkannt. © hil/aerzteblatt.de

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ceejay-2
am Donnerstag, 17. Juli 2014, 21:20

und dabei gibt es in der weitern Welt schon gute erprobte Konzepte

"Nichtärztliche Praxisassistenten", also hat man das Rad wieder neu erfunden. Ein "Community Paramedic" z.B. hätte sogar ein Auto dabei, hat ein B.Sc Studium und ist sicherlich ein guter Partner des Arztes. Warum schaut man nicht mal übern den Tellerrand und versucht RettAss bzw. NotSan weiterzuentwickeln?
LNS

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