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Hochschulen

BAföG steigt um sieben Prozent

Dienstag, 22. Juli 2014

Berlin – BAföG-Empfänger erhalten ab dem Wintersemester 2016/2017 sieben Prozent mehr Geld. Ebenfalls um sieben Prozent steigen dann die Freibeträge an, die den Ausschlag darüber geben, ob Studierende BAföG erhalten können oder nicht. Der Kreis der BAföG-Empfänger wird damit um mehr als 110.000 Studierende und Schüler erweitert. Das erklärte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) bei der Vorstellung der Eckpunkte für das sogenannte 25. BAföG-Änderungsgesetz gestern in Berlin.

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßte die Eckpunkte. „Dies sind Schritte in die richtige Richtung und wir sehen viele unserer langjährigen Forderungen aufgenommen“, erklärte dessen Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde.

Mit Beginn des Schuljahres 2016 beziehungsweise ab Wintersemester 2016/17 wird zusätzlich zu der siebenprozentigen Anhebung der sogenannten Bedarfssätze und der Freibeträge auch der Wohnzuschlag auf 250 Euro angehoben. Für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, steigt damit der monatliche Förderungshöchstsatz um rund 9,7 Prozent von derzeit 670 Euro auf künftig 735 Euro.

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Die Geförderten können zudem künftig dauerhaft einen Minijob bis zur vollen Höhe von 450 Euro monatlichem Verdienst ausüben, ohne dass dieses Einkommen auf ihre BAföG-Leistungen angerechnet wird. Auch der Freibetrag für eigenes Vermögen der BAföG-Empfänger steigt: Er wird künftig 7.500 Euro statt 5.200 Euro betragen. Studierende oder Schüler mit Kind werden einheitlich 130 Euro Kinderbetreuungs­zuschlag erhalten. Bisher gab es gestaffelt 113 Euro für das erste und 80 Euro für jedes weitere Kind.

„Diese Reform bedeutet für Schüler und Studierende deutlich spürbare Verbesserungen, wir werden das BAföG an ihre Lebens- und Ausbildungswirklichkeit anpassen“, sagte Wanka.

Der Bund übernimmt ab dem Jahr 2015 die volle Finanzierung der Geldleistungen nach dem BAföG. Das entlastet die Länder um jährlich 1,17 Milliarden Euro, die sie zur besseren Finanzierung von Hochschulen und Schulen einsetzen sollen. © hil/aerzteblatt.de

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